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Caritaskampagne 2017

 
Stellenangebote

STELLENANGEBOTE

Foto: Caritas/KNA

 

Stellenangebot in der Landesgeschäftsstelle in Schwerin

Die Caritas Mecklenburg e.V. ist der Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche in Mecklenburg und Anbieter vielfältiger Einrichtungen und Dienste mit etwa 1.300 Mitarbeitenden.
Zum frühestmöglichen Zeitpunkt suchen wir für unsere Geschäftsstelle in Schwerin im Zuge einer Nachbesetzung einen Lohnbuchhalter (m/w) in Teilzeit oder Vollzeit mehr

Kreisverband Westmecklenburg:

  • Für die ambulante Behindertenhilfe, Bereich Schulbegleitung, suchen wir ab 01.11.2017 einen Integrationshelfer im Umfang von 20 Wochenstunden für die Betreuung eines Kindes mit dem Asperger- Syndrom in der Grundschule Sternberg (4. Klasse) und Hort mehr

  • Beim Sozialdienst katholischer Frauen ist in Wismar eine Stelle als Diplomsozialarbeiter / Diplomsozialpädagogen m/w oder Erzieher /in mit Zusatzqualifikation ab sofort zu besetzen mehr

  • Zum frühestmöglichen Zeitpunkt suchen wir für unseren Kreisverband in Westmecklenburg einen Mitarbeiter in der Verwaltung (m/w) in Teilzeit, befristet mehr

  •  Der Sozialdienst katholischer Frauen e. V. Ludwigslust ist ein Fachverband des Deutschen Caritasverbandes. Ab 1. Januar 2018 suchen wir eine Geschäftsführer/in mit Verwaltungsaufgaben (Teilzeit) als Schwangerschaftsvertretung, befristet auf ca. 2 Jahren, Arbeitszeit: 25 Std./ Woche mehr

  • Zum frühstmöglichen Zeitpunkt suchen wir für das Integrationsbüro in der Erstaufnahmeeinrichtung in Schwerin-Buchholz einen Diplomsozialarbeiter / Diplomsozialpädagogen (m/w) in der Migrationssozialberatung mehr  

  • Zum frühestmöglichen Termin suchen wir für das Altenpflegeheim St. Nikolaus in Parchim eine Pflegefachkraft (m/w) im Schichtdienst, unbefristet! mehr

  • Wir suchen eine/n staatlich anerkannte/n Erzieher/in oder  staatlich anerkannte/n Sozialpädagogin/en (m/w), für zwei katholische Kindertagesstätten in Trägerschaft der Katholischen Kirchengemeinde St. Helena/ St. Andreas in Ludwigslust und Neustadt-Glewe mehr

  • Der Caritaskreisverband Westmecklenburg sucht ab sofort eine/n Mitarbeiter/in für die Straßensozialarbeit in Schwerin. Abschluss  in Sozialer Arbeit (Bachelor, Diplom, Master)mehr

  • Für die ambulanten Hilfen zur Erziehung gemäß §§ 30 und 31 SGB VIII für die Standorte Grevesmühlen (Landkreis Nordwestmecklenburg) und Schwerin suchen wir Diplomsozialarbeiter/innen / Diplomsozialpädagogen/innen bzw. Bachelor oder Master of Arts (B.A. oder M.A.) der Sozialen Arbeit im Umfang von 30 Wochenstunden mehr

  • Die Caritas Mecklenburg e.V. / Kreisverband Westmecklenburg sucht ab sofort für Betreuungen nach dem Betreuungsgesetz in Wismar Diplomsozialarbeiter / Diplomsozialpädagogen m/w mehr

  • Für professionelle Unterstützung suchen wir in unserem Team für Schwerin und die Landkreise Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg:
     - Personen ohne besondere pädagogische Qualifikation- Personen mit grundlegenden Qualifikation, wie z.B.Sozialassistenten, Familienpflegern  
    Besonders dringend suchen wir:
    -  Qualifizierte Fachkräfte, wie z.B. Sozialpädagogen,    
       Erzieher, Heilerziehungspfleger mehr Info  
     

Kreisverband Mecklenburg - Strelitz:

  • Die Caritas Mecklenburg e.V. sucht ab sofort
    - Sozialpädagogen/innen/ Sozialarbeiter/innen (Dipl. o. BA) mit staatl. Anerkennung oder alternativ
    -
    staatlich anerkannte Erzieher/innen oder Heilerziehungspfleger/innen (0,75 VzÄ)
    für das katholische Kinder- und Jugendhaus St. Elisabeth in Neustrelitz Stationärer Bereich. mehr

Kreisverband Rostock:

 

  • Für den Bereich "Schulbegleitung" unserer Ambulanten Behindertenhilfe in Rostock suchen wir Heilerzieher (m/w), Sozialpädagogen (m/w), Ergotherapeuten (m/w) oder ähnliche Qualifikation mehr .

  • Für die Caritas Sozialstation in Warnemünde suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Pflegefachkraft (m/w) in der häuslichen Alten- und Krankenpflege mehr

  • Für unser Altenpflegeheim St. Franziskus in Rostock suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Pflegefachkraft (m/w) mehr

 

  • Für unsere Kurklinik Stella Maris in Kühlungsborn suchen wir einen Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w) als Nachtwache mehr

 

 
Flüchtlingsfonds im Erzbistum Hamburg

Flüchtlingsfonds im Erzbistum Hamburg

Auf dieser Internetseite erfahren Sie alles zum Thema Flüchtlingsarbeit im Erzbistum Hamburg. Die Informationen werden laufend ergänzt und aktualisiert. Auch haben Sie dort die Möglichkeit sich über Hilfen und Spendenmöglichkeiten zu informieren. mehr


Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit der Caritas Mecklenburg e.V. und in den katholischen Kirchengemeinden

Sie möchten sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit der Caritas Mecklenburg e.V. und in den Kirchengemeinden engagieren und suchen noch ein Betätigungsfeld?
Unsere Caritas-Ehrenamtskoordinatoren sind in Schwerin, Rostock und Neubrandenburg angesiedelt und sprechen gern mit Ihnen über Ihr mögliches ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingsarbeit.
Schwerpunkte der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit bei der Caritas Mecklenburg sind Begegnung, Unterstützung und Sprache.
Wenn Sie sich in bereits bestehenden Projekten ehrenamtlich engagieren wollen oder neue Ideen mitbringen, dann wenden Sie sich an:
Jana Hoffmann, Rostock
Kreisverband Rostock
Tel.: 0159 04024078
Mail: ehrenamtskoordination-rostock@caritas- mecklenburg.de                   

Kilian Schneider, Neubrandenburg
Kreisverband Mecklenburg-Strelitz
Tel.: 0395 570860
Mail: Kilian.Schneider@caritas-mecklenburg.de

Detlef Borchardt und Steffen Block, Schwerin
Kreisverband Westmecklenburg
Tel.: 0385 5916922
Mail: steffen.block@caritas-mecklenburg.de
        detlef.borchardt@caritas-mecklenburg.de

Caritas Mecklenburg e.V.
Tel.: 0385 5917916
Mail: Landesverband@caritas - mecklenburg.de

Rahmenbedingungen für Ehrenamtliche

•         Gemeinschaft mit Flüchtlingen und   

          anderen  Ehrenamtlichen erfahren

•         Freude am Helfen erleben

•         Verschiedene Möglichkeiten des Engagements

•         Einbringen eigener Ideen und Talente

•         Begleitung durch die Caritas Mecklenburg e.V.

•         Versicherungsschutz

•         Ehrenamtszeugnis

 
Weitere Links

Diözesancaritasverband für das Erzbistum Hamburg

 

 Logo Sozialcourage

 

YOUTUBE-Kanal der Caritas in Deutschland

 
Schuldnerberatung online
 
Wir. Erfolg braucht Vielfalt
Logo: Wir. Erfolg braucht Vielfalt
 
Soziale Verantwortung

Neue Regierung muss soziale Verantwortung übernehmen

26.9.2017.Schwerin/Freiburg. Die Stimmzettel sind ausgezählt, die Entscheidung, wer in den Bundestag einzieht, ist getroffen. Die nächste Wahl, die bevorsteht, ist die Wahl der Bundeskanzler/in. Regierungschefs werden bei uns nicht vom Volk direkt, sondern von den Abgeordneten gewählt. Auf ihren Vorschlag werden die Bundes­minister/innen ernannt. Die Vertrauensfrage ist ihr starkes Disziplinierungsinstrument. Die Bundeskanzler bestimmen die Richtlinien der Politik.

"Inklusion als Grundregel für den Regierungsalltag." und "Die Digitalisierung müsse auf den sozialen Zusammenhalt ausgerichtet werden, auf soziale Innovationen und die soziale Infrastruktur." Das fordert Eva M. Welskop-Deffaa, Vorstand Sozial- und Fachpolitik des Deutschen Caritasverbandes, von der künftigen Bundesregierung.mehr

 
Aktion Denkzettel

DAS FAZIT: Aktion Denkzettel

Aktion der Caritas im Nordosten zur Bundestagswahl 2017

Video: Diözesancaritasdirektorin Prof. Dr.Ulrike Kostka im Erzbistum Berlin

Wir als Caritas im Osten Deutschlands wollten im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 wissen, was die Menschen bewegt. Fast 10.000 User haben unsere Website www.caritas-denkzettel.de besucht, viele haben einen Denkzettel abgegeben. Wir danken allen sehr herzlich, die uns ihre Meinung gesagt haben! Im Video erfahren Sie, welches Fazit wir daraus ziehen und was sich politisch verändern muss, aus Sicht unserer Aktionsteilnehmner/innen.

 
Neuer Sitz der Diözesancaritas in Schwerin

Das Erzbistum Hamburg plant, den Sitz des neuen Diözesancaritasverbandes nach Schwerin zu verlegen

Sozialministerin Drese begrüßt die Entscheidung des Erzbischofs in Hamburg

 

Schwerin. 07.09.2017. Mit Schreiben vom 30.8.2017 hat der Generalvikar Ansgar Thim mitgeteilt, dass der zukünftige Dienstsitz der Caritas im Erzbistum Hamburg in der Landeshauptstadt Schwerin sein wird.

Zurzeit gibt es im Erzbistum neben dem Diözesancaritasverband drei selbstständige Caritasverbände: Mecklenburg, Schleswig-Holstein und Hamburg. In Zukunft bilden sie den gemeinsamen Diözesancaritasverband im Erzbistum Hamburg.

Die Entscheidung über den Dienstsitz, ist für die nächsten Schritte im Erneuerungsprozess des Erzbistums Hamburg eine notwendige Entscheidung gewesen. Sie bedeutet natürlich nicht, dass sich die Caritas aus den anderen Regionen zurückzieht - ganz im Gegenteil, sie soll dazu beitragen die Kräfte zu bündeln, Synergien zu nutzen und die Caritas im Erzbistum zu stärken.

 "Die Caritas lebt und überzeugt durch ihre Arbeit unmittelbar vor Ort: in der Beratung und Begleitung, in der Pflege, in den vielfältigen Sozialen Diensten, in den Häusern, in den Orts- und Kreiscaritasverbänden." so Generalvikar Thim.

Sozialministerin Drese begrüßt in einer Pressemitteillung des Sozialministeriums, die Verlegung des neuen Diözesancaritasverbandes nach Schwerin ausdrücklich.

 "Dass Schwerin auf Vorschlag einer Projektgruppe des Erzbistums Verbandssitz wird und nicht Hamburg oder Kiel, ist ein starkes Signal für die Caritas in Mecklenburg. Damit wird auch die gute Arbeit des Regionalverbandes in der Beratung und Begleitung, in der Pflege, in den vielfältigen sozialen Diensten sowie in den Orts- und Kreiscaritasverbänden gewürdigt. Ich freue mich auf die Fortsetzung der guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem neuen Direktor des Diözesanverbandes sowie mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Einrichtungen und Diensten der Caritas", so die Ministerin.

Der neue Verband soll im Rahmen des Erneuerungsprozesses des Erzbistums Hamburg am 1. Januar 2018 seine Arbeit aufnehmen..

 
Müttergenesungswerk

Müttergenesungswerk hat eine neue Schirmherrin


Elke Büdenbender und Sozialministerin Stefanie Drese zu Besuch in der Mutter-Kind-Kurklinik "Stella Maris" in Kühlungsborn


Kühlungsborn, 27. Juni 2017. Elke Büdenbender, die Schirmherrin des Müttergenesungswerks (MGW) und Ehefrau des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, besuchte heute gemeinsam mit der Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Stefanie Drese, MdL, die Mutter-Kind-Kurklinik "Stella Maris" in Kühlungs-born. Die Einrichtung in Trägerschaft der Caritas Mecklenburg e.V. ist eine anerkannte Klinik im Müttergenesungswerk.

Mit ihrem ersten offiziellen Besuch in der vom MGW anerkannten Kurklinik besiegelte Frau Büdenbender ihr Amt als höchste Repräsentantin der gemeinnützigen Stiftung. Die Schirmherrin des MGW und die Sozialministerin informierten sich in Begleitung der Kuratoriumsvorsitzenden, der Geschäftsführung und einigen Kuratorinnen der Stiftung vor Ort über die gesundheitliche Situation der Mütter sowie über die MGW-spezifische Qualität, Bedeutung und Wirkung der Kurmaßnahmen im Müttergenesungswerk. Schirmherrin Elke Büdenbender zeigte sich während des Klinikrundgangs beeindruckt: „Es sind die medizinisch-therapeutischen Behandlungen, die abgestimmt sind auf die gesundheitlichen Bedürfnisse von Müttern, die pädagogische Betreuung der Kinder, die fachkundigen Angebote zu Gesundheits-, Erziehungs-, und Ernährungsfragen und vor allem der intensive Austausch zwischen den Müttern, die hier den Erfolg einer Kurmaßnahme bestimmen. Es ist wunderbar zu sehen, wie sehr die Arbeit hier das Ziel hat, dass Mütter mit ihren Kindern sich eine neue Lebensqualität erarbeiten. Das Müttergenesungswerk setzt sich sehr aktiv und vielfältig für Mütter ein. Ich bin stolz, dass ich als Schirmherrin nun daran mitwirken kann.“

Sozialministerin Drese betont: „Die Kurmaßnahmen im Müttergenesungswerk sind frauenspezifisch ausgerichtet und helfen mit hoher Qualität. Sie werden dringend benötigt. Die bestehenden Rahmenbedingungen für Mütter- und Mutter-Kind-Kurmaßnahmen sind nicht nur wichtige Erfolge der politischen Arbeit. Sie sind eine wichtige Voraussetzung für die Gesunderhaltung von Müttern in unserer Gesellschaft und damit von hohem familien- und gesundheitspolitischen Wert.“

Dr. Kirsten Soyke, Vorsitzende des Kuratoriums des Müttergenesungswerks, weist auf den hohen Bedarf der Mütter hin: „Bundesweit sind rd. 49.000 Mütter mit über 70.000 Kindern sowie mehr als 1.500 Vätern jedes Jahr in den 76 vom MGW anerkannten Kliniken in einer Kurmaßnahme. Sehr viele von ihnen können im Vorfeld die Hilfe in einer unserer Beratungsstellen bei den Wohlfahrtsverbänden in Anspruch nehmen, die wertvolle Hilfe bei der Auswahl der geeigneten Kurmaßnahme und der Klinik leisten. Auch in der Nachsorge begleitet das MGW die Mütter, um den Erfolg einer Maßnahme langfristig zu sichern.“

Elisabeth Grochtmann, Leiterin der Mutter-Kind-Klinik „Stella Maris“, freute sich über den hohen Besuch: „Unsere langjährige Erfahrung hat uns immer wieder gezeigt, wie erfolgreich gerade der ganzheitliche, geschlechtsspezifische Ansatz und die interdisziplinären Therapien der Kurmaßnahmen sind, damit sie nachhaltig wirken. Regelmäßig hören wir von Müttern, dass unsere Kurmaßnahme den Ausschlag für Veränderungen gab.“ Auf dem Programm für die Gäste standen ein Klinikrundgang und ein Fachgespräch mit Expertinnen und Experten über das medizinisch-therapeutische Konzept und seine Wirkungsweise. Das Gespräch diente ebenfalls zum ausführlichen Austausch mit Müttern über ihre Lebens- und Gesundheitssituationen.

Diözesancaritasdirektor Steffen Feldmann betonte ausdrücklich die Notwendigkeit der Kurberatung und forderte mehr Engagement der Krankenkassen diesbezüglich, um Mütter und ihren Kindern einen Kuraufenthalt zu ermöglichen.

Foto oben: v.li.n.re.: Frau Dr. Soyke-Kuratoriumsvorsitzende MGW, Elke Büdenbender-Schirmherrin MGW, Stefanie Drese- Sozialministerin M-V, Elisabeth Grochtmann- Leiterin Mutter-Kind-Klinik Stella Maris

 

 
Caritas-Schulwerkstatt "fit for life"

Besuch der Bildungsministerin Frau Birgit Hesse in der Caritas - Schulwerkstatt "fit for life"

Schwerin.  Die Schulwerkstatt "fit for life" ist eine Kooperation von Schule und  öffentlicher und freier Jugendhilfe zur Wiedereingliederung von Kindern und Jugendlichen mit schulaversivem Verhalten und sonderpädagogischem Förderbedarf mit dem Schwerpunkt emotionale soziale Entwicklung.

Am 27.06.2017 besuchte Bildungsministerin Frau Birgit Hesse, zusammen mit dem Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden der CDU-Stadtfraktion in der Schweriner Stadtvertretung, Herrn Sebastian Ehlers, die Einrichtung, um sich vor Ort über die Arbeit in der Schulwerkstatt zu informieren.

Während ihres Besuches machten sich Frau Ministerin Hesse und Herr Ehlers ein detailliertes Bild von dem etwas anderen schulorganisatorischen Tagesablauf des alternativen Bildungsangebotes.

 

Sie zeigten sich sehr interessiert und stellten viele Fragen an die Teilnehmer der Gesprächsrunde, die sich aus Vertretern der Schulwerkstatt, der Partnerschule „Werner-von-Siemens“, dem Schulamt, dem Jugendamt und der Caritas Mecklenburg e.V. Kreisverband Westmecklenburg und zwei ehemaligen Schülern zusammensetzte. Der Caritas-Kreisgeschäftsführer, Herr Rudolf Hubert, fand für den Mut der beiden ehemaligen Schüler sehr lobende Worte, dem sich unsere Gäste aus der Politik anschlossen. Herr Hubert erwähnte auch, dass insbesondere Herr Ehlers im Rahmen seiner politischen Tätigkeit schon viele Male in unserer Einrichtung war, dass er vom Erfolg dieses Dienstes überzeugt ist und ihn nach Kräften unterstützt.

Frau Ministerin Hesse zeigte sich sehr beeindruckt vom Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie von den Erzählungen  der ehemaligen Schüler, die ihren schulischen Weg mittlerweile in anderen Einrichtungen erfolgreich fortsetzen.

In der Gesprächsrunde betonte die Ministerin, dass sie auch zukünftig  im Rahmen des inklusiven Unterrichts einen Bedarf an Schulwerkstätten sieht. „Schulwerkstätten dieser Art leisten einen wichtigen Beitrag zum inklusiven Lernen“, so Frau Ministerin Hesse.

Es fand ein intensiver Erfahrungsaustausch statt, in dem alle Beteiligten auch ihre Sorgen und Anregungen zum Ausdruck bringen konnten. Frau Hesse und Herr Ehlers zeigten sich sehr aufgeschlossen und sicherten ihre Unterstützung zu. Insbesondere die partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Politik, Schule, Jugendhilfe und Leistungserbringern wurde im Gespräch immer wieder positiv hervorgehoben. mehr Informationen zur Schulwerkstatt hier

Text: Susanne Funk Foto: Caritas

 
11 Jahre Schulwerkstatt Ludwigslust

"Ja, du bist hier willkommen."

Am 23.06.2017 feierte die Schulwerkstatt Ludwigslust ihr 11- jähriges Bestehen.

Die Planung und Organisation, die Einladungen und die Vorbereitungen nahmen die Schüler und Mitarbeiter sehr ernst. So entschieden sie sich für ein Design der Einladungskarten, die schon die Besonderheit der Einrichtung deutlich machte: Nullen und Einsen sollten neben der zu feiernden Jahreszahl auch stellvertretend für dieHaltungder Einrichtung stehen, denn täglich werden Entscheidungen getroffen: richtig oder falsch, ja oder nein...

Die Schulwerkstatt hat sich zu "ja" entschieden, ein klares „ja“ zu Kindern, welche schon zu viel „nein“ erfahren mussten. „Ja, du bist hier willkommen.“ und „Ja, wir unterstützen dich!“

Das Fest war ein großartiges Ereignis für alle Besucher, für die Schüler und Eltern, die Kooperationspartner aus den Bereichen Schule, Schulamt, Jugendamt und der Stadtverwaltung sowie für alle Netzwerk -Partner, Helfer und Nachbarn.

Neben dem offiziellen und feierlichen Teil, organisierte das Team Schulwerkstatt Praxis zum Mitmachen und Ausprobieren. So gab es eine Station mit Experimenten aus dem Physikunterricht, eine Sportstation, eine Kreativwerkstatt und eine Station, an der ehrenamtliche Helfer über Projekte informierten und zum Mitmachen einluden.

Herr Hubert, der Geschäftsführer des Kreisverbandes Nordwestmecklenburg der Caritas Mecklenburg brachte es auf den Punkt: „Ich möchte einmal in einem Bild sagen, was mich tief bewegt: Mir geht es bei unseren Diensten und Projekten vor Ort wie einem Gärtner. Viele schöne Beete sind da. Wir selber können immer wieder nur eines tun: Dafür sorgen, dass  genug Regen, Sonne und Dünger vorhanden sind. Und dass nicht Gewitterwolken Schaden anrichten. Wachsen, gedeihen, blühen – das alles liegt nicht bei uns, dazu tragen Sie vor Ort entscheidend bei.“

(Zitat R. Hubert aus Mail vom 23.06.17)

Die Schulwerkstatt  Ludwigslust, als alternatives Bildungs- und Erziehungsangebot, nimmt einen festen Platz in der Schullandschaft ein. Für viele Kinder kann es ein Ausweg oder ein Umweg sein. Einige brauche kleinere Lerngruppen, um dem Unterricht wieder folgen zu können, andere brauchen Impulse für Veränderungen im Verhalten. Für jedes Kind wird ein individueller Förderplan entwickelt, der es ihm ermöglichen soll, wieder Freude am Lernen zu finden, besser mit Gleichaltrigen und in Gruppen klar zu kommen und sich selbst besser kennenzulernen und zu akzeptieren.

Die Schulwerkstatt Ludwigslust stellt sich dieser Herausforderung und trägt ihren Teil dazu bei, Kinder und Eltern auf diesem Weg zu begleiten.

Foto: Grußwort des Leiters im Fachdienst Jugend /Jürgen Hienzsch

Kontakt: 
Caritas Mecklenburg e. V.
Schulwerkstatt Ludwigslust
An der Stadtkirche 5
19288 Ludwigslust
Telefon / Fax:   03874 / 25 06 93
E-Mail:    
schulwerkstatt-lwl@caritas-mecklenburg.de
Koordinatorin: Birgit Schubert

 
Hospiztag

Hospizarbeit in Bewegung

Ökumenischer Hospiztag mit knapp 60 Teilnehmenden am 17. Juni in Teterow

Wie jedes Jahr um diese Zeit haben sich Ehrenamtliche aus den Hospizdiensten von Caritas und Diakonie in Bewegung gesetzt um sich landesweit zum Ökumenischen Hospiztag zu treffen, sich auszutauschen, voneinander zu lernen und geistlich und geistig gestärkt zu werden.

 

"Die Liebe Christi drängt uns" - so die Überschrift der gemeinsamen Andacht am Beginn des Tages, die Pfarrer Tobias Sellenschloh mit den Teilnehmenden aus den Hospizdiensten feierte.

Was die Ehrenamtlichen sonst noch drängt, was sie brauchen und was sie bewegt, war Thema des ersten Impulsvortrages an diesem Tag. "Sterben macht Mühe- auch dem Begleiter" und so ist es ganz selbstverständlich, „dass diese auch einer guten Fürsorge durch die Träger der Dienste bedürfen“, so Dr. Inrid Bochow, psychologische Beraterin und Supervisorin aus Cuxhaven.

Diese sehr praktischen Impulse ergänzte der dann folgende Vortrag des Sozialwissenschaftlers Prof. Dr. Werner Schneider aus Augsburg. „Ehrenamt zwischen Institutionalisierung und Bürgerbewegung“ oder „quo vadis Hospizbewegung“, so die Leitfragen dieses zweiten Vortrags aus sozialwissenschaft-licher Sicht. Die Veränderungen durch sozialen Wandel sind gravierend aber können auch eine Chance für die Hospizbewegung sein, wenn sich die Dienste auf Veränderungen einlassen (können). Die Ehrenamtlichen von morgen werden ganz andere sein, als die von heute „und wir Babyboomer der 60 Jahre werden dann von der Generation Y im Sterben begleitet, für deren Zugehörige mehr Freiräume und die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung ein noch höheres Gut ist als für uns“, so der Blick eines Soziologen auf die Hospizbewegung im Heute und im Morgen.

Mancher Blick in die Zukunft hat die Anwesenden etwas erschreckt. Aber es wurde doch deutlich, wie wichtig das weitere Bemühen um ein Miteinander auf Augenhöhe in der gesamten Hospizarbeit ist. Dies konnte in Workshops mit den beiden Referenten noch vertieft werden.

Wie immer gab´s auch ein Geschenk an die Ehrenamtlichen: Die Schweriner Band „Mustard and Milk“ begeisterte die Teilnehmenden mit ihrer WELTMUSIK und nahm sie für eine knappe Stunde mit in andere Sphären.

Allen Teilnehmenden und der Küche vom Pflegeheim Sankt Ansgar für liebevolle Versorgung mit Speisen und Getränken über den gesamten Tag, sei ganz herzlich gedankt.

Wer sich für die ehramtliche Mitarbeit in einem ambulanten Hospizdienste von Caritas und Diakonie in Mecklenburg-Vorpommern interessiert oder sich zur/zum Hospizhelfer/in ausbilden lassen möchte, kann sich unter den nachfolgenden Telefonnummern melden: Caritas Mecklenburg e.V. 0385 59179-25

 
25 Jahre Betreuungsvereine

25 - jähriges Jubiläum der Caritas-Betreuungsvereine - Appell wegen mangelnder Ausfinanzierung

Güstrow. Vor nunmehr 25 Jahren hat die Caritas Mecklenburg in Güstrow mit dem Aufbau von Betreuungsvereinen begonnen. Inzwischen sind sechs Betreuungsvereine der Caritas in Mecklenburg tätig.

 

Am 31.5.2017 beging die Caritas, in Güstrow, das 25-jährige Jubiläum dieser Arbeit und schaute auf eine überaus erfolgreiche Tätigkeit zurück. Mit dem Betreuungsgesetz 1992 war das Ziel verbunden, eine Rechtliche Betreuung zu sichern, die auf Betreuung angewiesene Menschen nicht mehr diskriminiert, in ihre Entscheidungskompetenz nicht stärker eingreift, als dies unbedingt notwendig ist, und die ihre Wünsche und Vorstellungen respektiert. Auch die Gewinnung qualifizierter ehrenamtlicher Betreuer gehörte zu den Zielsetzungen des Gesetzes. 

Die betreuten Menschen haben einen Anspruch auf die bestmögliche Rechtliche Betreuung - unabhängig davon, ob diese von beruflichen oder ehrenamtlichen Betreuern geleistet wird. Dabei setzen die Betreuungsvereine der verbandlichen Caritas mit ihrem Selbstverständnis als Anwalt, Dienstleister und Solidaritätsstifter auf die Zusammenarbeit von ehrenamtlichen und beruflichen Mitarbeitern. Gerade Familienangehörige und Freiwillige tragen zur Qualität der Rechtlichen Betreuung bei, indem sie ein Stück Normalität und Alltäglichkeit in die Beziehung zu den betreuten Menschen einbringen.

Die Feier des Jubiläums soll aber nicht die derzeit angespannte Situation in Betreuungsvereinen kaschieren, deren mangelnde Ausfinanzierung zu einer immer größeren Fallbelastung der beruflichen Betreuerinnen und Betreuer führt. Daher wendet sich die Caritas  mit einem Appell an die Landespolitik , der im Bundestag beschlossenen Regelung für die Erhöhung der Betreuervergütung im Bundesrat die notwendige Zustimmung zu geben. Auch darf nicht verschwiegen werden, dass die Landesförderung der Querschnittsarbeit an viertletzter Stelle im Bundesmaßstab rangiert. Gastredner Peter Winterstein, Vorsitzender des Betreuungsgerichtstags führte in seiner Rede aus: "Der Caritas ist die Umsetzung des Betreuungsrechts in den letzten 25 Jahren sehr gut gelungen. Nicht alle in der Zwischenzeit von der Bundesregierung erlassenen Gesetze befördern den personenzentierten Ansatz des Betreuungsrechts, wie ihn die Caritas in ihren Betreuungsvereinen umsetzt. Insbesondere die Vergütung der beruflichen Betreuerinnen und Betreuer in Betreuungsvereinen bleibt weiter hinter den vom Bundesfinanzministerium festgelegten Sätzen eines Arbeitsplatzes im öffentlichen Dienst zurück."

Caritasdirektor Thomas Keitzl: "In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass die Arbeit in Betreuungsvereinen der Caritas trotz hohen fachlichen Engagements und trotz zunehmender Anzahl an Betreuten nicht mehr kostendeckend zu gestalten ist. Die von der Bundesregierung beschlossene Erhöhung der Vergütung in Höhe von 15% ist lediglich ein Inflationsausgleich für die seit 2005 unveränderten Sätze. Die Länder müssen diesem Beschluss im Bundesrat noch zustimmen. Die Zustimmung für Mecklenburg-Vorpommern sollte die Landesregierung schnell beschließen."

Hintergrund: Betreuungsvereine sind mit den ihnen übertragenen Querschnittsaufgaben nach § 1908f BGB maßgeblich an der der Schaffung und Unterstützung einer ehrenamtlichen Kultur von Verantwortungsübernahme beteiligt. Durch eine verstärkte Anleitung, Begleitung und Unter-stützung bei der Ausübung der Betreuungen durch Angehörige wird dem Trend der abneh-menden Betreuungen im Familienumfeld entgegengewirkt. Insbesondere die Beratungskompetenz der Betreuungsvereine zur Errichtung von Vorsorge-vollmachten wird verstärkt genutzt. Die Stärkung der ehrenamtlichen Betreuung trägt dazu bei, die Kostenentwicklung für berufliche Betreuungen zu dämpfen.

Download: Appell

Foto unten: Caritasdirektor Thomas Keitzl

Weitere Informationen erhalten Sie:

Caritas Mecklenburg e. V.
Referat Soziale Dienste
Hartmut Storrer
Telefon: 03 85 / 5 91 79 20

 
Ukrainehilfe

Hilfe für viele Menschen in der Westukraine

Schwerin. Vom 22. - 24.Mai 2017, weilte einen Delegation der Caritas Mecklenburg e. V. in der Westukraine. Anlass war der jährliche Besuch der gemeinsamen Hilfsprojekte der Caritas in den Diözesen Ivano - Frankivsk und Kolomya - Chernowitz. Seit 18 Jahren hilft die Caritas Mecklenburg, mit finanzieller und ideeler Unterstützung, beim Aufbau von Hilfsstrukturen in der Region. Caritasdirektor Thomas Keitzl sprach sich für eine weitere Zusammenarbeit und Unterstützung aus, da sich die soziale Situation vieler Menschen, durch die politische und wirtschaftliche Situation, weiter verschlechtert hat.

Die Caritas Mecklenburg hilft bei der Versorgung von Mahlzeiten durch das Betreiben von Armenküchen in den Städten Burschtyn, Rohatyn und Kolomya . Darüber hinaus gibt es Unterstützung für eine Grundschule mit einem angeschlossenen Kindergarten. Eine Elterngruppe mit ihren behinderten Kindern erfährt seit vier Jahren Unterstützung. Die finanzielle Unterstützung kann nur, durch die zahlreichen Spenden von Mitarbeitenden der Caritas Mecklenburg, aus der Kirche  und vielen freiwilligen Spendern, organisiert werden.

Mit den Bischöfen in den Diözesen wurden Gespräche mit dem Ziel geführt, wie in den nächsten Jahren, vor allem auch bei der Weiterbildung von Sozialarbeitern oder Pflegekräften, geholfen werden kann. Darüber hinaus können sich junge Menschen für einen freiwilligen Dienst in der Ukraine bei der Caritas Mecklenburg bewerben. Für weitere Infos: Email Kontakt<o:p></o:p>

Foto: Besuch in der Caritas Burschtyn