Kontakt

Pflege-Familien-Zentrum

"Das Kind im Blick"
Caritas Mecklenburg e.V.
Kreisverband Rostock

Kröpeliner Straße 16

18055 Rostock
Tel: 0381 - 87 73 62 10
Fax: 0381 - 87 73 62 20
Leitung: Grit Gaida

e-mail: pflege-familien-zentrum@caritas-mecklenburg.de

Termine nach Vereinbarung.

 
Stellenausschreibung
Im Auftrag der Hansestadt Rostock suchen wir eine Bereitschaftspflegefamilie mit pädagogischer Qualifikation. Die Ausschreibung finden Sie hier .
 
Termine

Mittwoch, 28. September 2016, 16:30 Uhr

Beginn des neuen Zirkuskurses
Ort: Pflege-Familien-Zentrum

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Fachtag: "Professionelle Nähe statt professioneller Distanz"
Ort: Hundertmännerstr. 1, 18057 Rostock

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 19 Uhr

Fortbildung für Pflegeeltern: "Wie sag ich's nur dem Kind? - Umgang mit Abschied  nehmen, Tod und Trauer" (Teil 2)
Ort: Pflege-Familien-Zentrum

 
Mitarbeiter des Pflege-Familien-Zentrums


Hintere Reihe von links nach rechts: Silke Strahl, Claudia Strübing, Jana Hoffmann, Annegrit Beumer
Vordere Reihe von links nach rechts: Sigrid Beleites, Kai Schlarbaum, Kathrin Heitmüller, Alexander Döhring, Grit Gaida

 

 
Pflege-Familien-Zentrum
"Das Kind im Blick"  

Wer hat Lust unseren Zirkus tatkräftig zu unterstützen?

Seit Jahren bieten wir Zirkuskurse als Ferienfreizeiten an und sind immer daran interessiert, weitere Zirkusprojekte veranstalten zu können.

Dank der Initiative "Zirkus macht stark" können wir mit den Pädagogen des Circus Fantasia bis Ende 2017 ein wöchentlich stattfindendes Zirkusangebot anbieten. Die nächste Einstiegsmöglichkeit ist am 28.9.2016 für Kinder zwischen 8 und 18 Jahren.

Aber wir brauchen noch Unterstützung:

Wir suchen Ehrenamtliche, die sich mit ihren Ideen bzgl. Kostümen, Requisiten, Masken und Schminken einbringen wollen. Das können Kinder, Eltern, Pflegeeltern, Familienangehörige und/oder Freunde sein.

Wir suchen auch Kinder, die Lust haben zu filmen, zu fotografieren, Flyer und Plakate zu entwerfen oder bei den Aufführungen uns mit Ton und Licht zu unterstützen.

Kurz gesagt, wir suchen einen ganzen Unterstützerkreis und würden uns sehr darüber freuen, wenn Sie mitmachen möchten.

Ein ersten Treffen findet am 22.9.2016 um 16:30 Uhr im PFZ statt. 

Ferienwoche mit dem Circus Fantasia

Unser Pflegekind durfte vom 25.07.-29.07.2016 in der Werkstattschule an einem Zirkusprojekt teilnehmen. Mit Erfahrungen von einem Zirkuswochenende in Dreilützow hatte er beste Voraussetzungen für die weitere Artisten-Karriere.

Mit dem fachlichen Know-how der Zirkuspädagoginnen vom Circus Fantasia und den Sozialpädagogen des PFZ hatten alle Kinder die besten Bedingungen.

Dass die Zirkuslatte nicht zu hoch gehängt werden durfte war allen Beteiligten klar. Auf die Raubtiernummer musste vorerst verzichtet werden, da alle Kinder am ersten Tag miteinander zu tun hatten, das Alphatierchen auszukämpfen.

Am Freitag war es dann endlich soweit - Zirkuspremiere der wilden Tiere. Als sich die erste Anspannung etwas gelöst hatte, wurden die Artisten immer besser und die Begeisterung der Zuschauer immer größer.                          

Der schöne Nachmittag wurde in fröhlicher Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen beendet.

Für unser Pflegekind war es mal wieder schwer den Zirkus zu verlassen. Seine Artistenkarriere wird hoffentlich weiter gehen.

Sommerfest für Pflegekinder und ihre Familien

„Wie viele waren da? 160? Wow…“ Damit haben am Samstag, den 2.7., mehr Kinder, Pflegeeltern und Eltern unser Sommerfest besucht als erwartet. Trotz des wechselhaften Wetters wollte keiner darauf verzichten, darüber haben wir uns sehr gefreut. Ob es die Zirkusaufführung der Kinder war, die aus dem gerade laufenden Zirkusprojekt mit Circus Fantasia entstanden war und spontan für Staunen sorgte, das kühle Eis von der Eiswerkstatt, der Streichelzoo, die beeindruckende Technik der Freiwilligen Feuerwehr Stadt-Mitte, das wirklich tolle Kuchen- und Salatbuffet, die Grillwurst oder alles zusammen, wer weiß. Die Stimmung war auf jeden Fall großartig. Dazu haben auch die ganzen Unterstützer und Helferinnen maßgeblich beigetragen: Hannah, Lena, Jennifer, Henriette und Katja, Ihr ward Spitze!  Vielen Dank dafür und bis zum nächsten Sommerfest, nächsten Sommer um 15:30 Uhr.

Alexander Döhring

 

Fachtag Verwandtenpflege in Rostock

Am 29. Juli 2016 konnten sich Großeltern, Tanten und Geschwister, die ein Pflegekind aus der Verwandtschaft bei sich aufgenommen haben, sowie Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe und KollegInnen aus dem Amt für Jugend und Soziales gemeinsam fachlich weiterbilden. Im Börgerhus in Groß Klein traf man sich in angenehmer und entspannter Atmosphäre. Herr Gerling-Nörenberg aus dem Jugendamt in Münster wusste viel zu sagen über das Besondere in der Verwandtenpflege. Er machte auf die Chancen und die Risiken aufmerksam und betonte immer wieder wie wichtig es ist, ein gut ausgebautes Hilfenetzwerk im Bereich der Verwandtenpflege zu etablieren. Da können wir auch schon einiges beitragen in Rostock. Wie zum Beispiel unser Klöncafé, dass extra für die Verwandtenpflegen viermal im Jahr stattfindet. Nächster Termin ist am Dienstag, den 13. September 2016. Und wir machen uns weiter auf den Weg, um neue Begegnungen und Austausch zu ermöglichen. Einen ganz großen Dank richten wir an das Börgerhus, die Mitarbeiterinnen haben dort vortrefflich für aller Leib und Wohl gesorgt. 

Grit Gaida

 

 

 

 

 

Hereinspaziert in die fantastische Zirkuswelt

Wieder einmal haben 18 Kinder eine gemeinsame Zirkuswoche mit Kai Schlarbaum und dem Zirkus Fantasia verbracht. Am 3. Juni 2016 wurde präsentiert, was an den Tagen zuvor geturnt, gekullert und geübt wurde. Es ist immer wieder herrlich mitzuerleben, wie solch eine kleine Zirkusshow entsteht, wie viel Schweißperlen hervorgelockt werden und wie bei all den Anstrengungen am Ende doch ein fröhliches Miteinander auf der Bühne sichtbar wird. Danke an all die zirkusbegeisterten Kinder und Eltern und Pflegeeltern, die dabei waren!

Und auch eine ganz tiefe Verneigung an Rike, Jakob, Thilo und Lea …. Ihr seid spitze!

Pflegeeltern-Wochenende in Dreilützow

Kennen Sie die kleinste Maske der Welt?

Mit der roten Knollnase im Gesicht schlüpft man in eine Welt, in der alles möglich wird. Alles bekommt vielmehr Leichtigkeit. Ein Missgeschick erzürnt nicht, sondern löst Erstaunen und Beifall aus. Ein Clown kann alles! Er darf Streiche machen und bekommt Beifall dafür, er darf Gefühle zeigen ohne Scham, er kann grundsätzlich wunderschön singen, auf dem Hochseil balancieren und beherrscht unzählige, atemberaubende Zaubertricks.

All das konnten Pflegeeltern mit ihren leiblichen und ihren Pflegekindern ein Wochenende lang erleben und erfahren. Vom 29. April bis 1.Mai 2016 waren sie, gemeinsam mit zwei MitarbeiterInnen des Pflege-Familien-Zentrums „Das Kind im Blick“, drei ehrenamtlichen Helferinnen und Kerstin Daum sowie Andreas Gottschalk von den „Rostocker Rotznasen“ in Dreilützow zu Gast.

Es wurde gespielt, getanzt, getobt, gesungen, gehört und gelacht. Neben den darstellerischen Künsten eines Clowns ging es aber vielmehr um seine Haltung. Ein Clown kann alles und macht alles richtig! Und er betrachtet die Welt mit Augen der Bewunderung, der Wertschätzung. In dieses Gefühl ein Stück einzutauchen und selbst zu probieren wie es sich anfühlt, dazu hatten Pflegeeltern an diesem Wochenende Gelegenheit, Zeit und Raum. Zu Pflegeeltern, die bisher noch keine Berührung mit Theaterpädagogik oder Improvisationstheater hatten und vielleicht auch etwas Scheu vor dieser Herausforderung empfanden, fand Herr Gottschalk schnellen Zugang. Schon in der ersten Stunde kamen alle Erwachsenen und Kinder in leichter, spielerischer Art und Weise in Kontakt.

Während die Erwachsenen sich auf sich konzentrieren durften, wurden die Kinder von Kerstin Daum und drei ehrenamtlichen Helferinnen betreut. Das Wetter lachte ebenfalls und beschenkte alle mit warmer Sonne und frischem Wind, so dass die Betreuung fast ausschließlich in der wunderbar grünen Umgebung von Dreilützow stattfinden konnte. Es wurden Kunststücke für die Vorstellung am Samstagabend vorbereitet, Schätze gesucht und gefunden, Stockbrote am Lagerfeuer gebacken und viele Spiele gespielt.

Es gibt verschiedene Wege, Berufs-, Familien- und Alltagsleben humorvoller und damit spürbar leichter zu gestalten. Einer davon ist, es wie der Clown zu machen und in Hürden eher Herausforderungen zu sehen und weniger Hindernisse, den Blaubeerfleck auf der Couch zu bewundern und willkommen zu heißen, da er da jetzt für immer bleibt, quasi zur Familie gehört.

Es war ein Wochenende mit viel Spaß, Aktion, Lust am Probieren und zwei tollen Clowns. Vielen Dank an alle, die dabei waren.

Adventsfeier für Pflegekinder und ihre Familien

Liebe Pflegefamilien,

wir wünschen Ihnen von ganzen Herzen ein gutes neues Jahr 2016.

Das alte Jahr ist so schnell vorbeigegangen, dass wir nun mit einem kleinen Rückblick auf unsere Adventsfeier im Dezember beginnen möchten.

Am 7. Dezember hatten wir die Pflegekinder und ihre Eltern zu einem bunten Adventsnachmittag eingeladen. Es wollten so viele kommen, dass wir leider einigen absagen mussten. Daher der Hinweis: Es ist ganz wichtig, dass Sie sich frühzeitig und verbindlich anmelden. Genauso wichtig ist es, dass Sie sich abmelden, wenn Sie verhindert sein sollten.

Sehr gefreut haben wir uns darüber, dass sich der Senator Steffen Bockhahn die Zeit genommen hatte, uns einen Besuch abzustatten, um den Kindern und den Erwachsenen ein paar Worte zu sagen. Das darauf folgende Puppenspiel war wieder ein Hingucker für alle. Der Nachmittag verging bei den vielen Angeboten aber auch wie im Flug: es wurde gefilzt und gebastelt, Lieder gesungen und gespielt. Und auch der Nikolaus schaute noch einmal bei uns vorbei und wurde mit großem „Hallo“ begrüßt.

Vielen liebe Dank an alle, die zu diesem schönen Adventsnachmittag beigetragen und uns unterstützt haben: die Waffelbäcker, Frau Schuster mit Ihrem Puppenspiel, Frau Boldt und Frau Behm, Kaplan Christoph Scieszka, Lena und… DANKE!

Pflegefamilien-Wochenende in Salem

Um was geht’s denn jetzt eigentlich?

Ein herrlich sonniges Herbstwetter, die Aussicht auf gutes Essen, Kinderbetreuung, eine schöne Umgebung, nette Menschen um einen herum und ein spannendes Thema. Das sind die Erfolgsgaranten für ein tolles Pflegeelternwochenende. Und so kam es auch. Vom 25.-27.09.2015 waren 17 Pflegeeltern und 21 Kinder im Alter von 5 Monaten bis 16 Jahren gemeinsam mit Frau Strübing und Herrn Döhring vom Pflege-Familien-Zentrum zu Gast in Salem. Herr Rainer Menn, Dipl. Sozialpädagoge und systemischer Familientherapeut, hat am Samstag gemeinsam mit den Pflegeeltern Ressourcen und Chancen herausgearbeitet, die in der engen Zusammenarbeit mit den Eltern liegen können. Durch die Tatsache, dass Pflegekinder Eltern und Pflegeeltern haben, bieten sich allen in diesem Verbund andere Möglichkeiten. Sicher sind viele Situationen konfliktgeladen, aber es kann eben auch bereichernde Momente geben. Für die Kinder zwischen 6 und 16 bot der Circus Fantasia in der Zwischenzeit ein buntes Mitmachprogramm an, was in einer frühabendlichen Vorstellung endete. Die Jüngsten konnten gemeinsam mit den ehrenamtlichen Helferinnen im „Kindergarten“ des Hauses und auf dem Spielplatz toben, den Sandkasten ausfegen und größeren Bauprojekten nachgehen. Den ersten Abend ließen alle gemeinsam am Lagerfeuer ausklingen und versuchten sich als Stockbrotbäcker. Am Samstagabend kam dann der mit Spannung erwartete Überraschungsgast. Nein, es war nicht Elyas M´Barek, wie von einigen vermutet wurde, es war Mr. TrickNic, den viele schon vom Sommerfest kannten. Mit seiner Zaubershow und der anschließenden Ballonmodellage sorgte er für viel Spaß, große Fragezeichen über den Köpfen und gespannte Kinder- und auch Pflegeelternaugen.
Diese Wochenenden sind inzwischen ein fester Bestandteil der Arbeit des Pflege-Familien-Zentrums und bei Pflegeeltern sehr beliebt. Man trifft sich an einem schönen Ort in entspannter Atmosphäre, muss sich um vieles nicht kümmern und kann mit Anderen gut ins Gespräch kommen. Da kann es dann eben auch passieren, dass das Thema zunächst gar nicht so wichtig ist - „Um was geht’s denn jetzt eigentlich?“.

Alexander Döhring
Pflegeeltern-Wochenende in Salem
Pflegee-tern-Wochenende in Salem Zirkus
Pflegeeltern-Wochenende in Salem Zauberer

 

 

 

 

 

  

Allgemeine Informationen

Das "Das Kind im Blick" Pflege-Familien-Zentrum möchte Pflegeeltern durch Schulungen, Fortbildungen und Beratung auf die Aufnahme eines Kindes vorbereiten und begleiten. Nicht alle Kinder können bei ihren eigenen Eltern aufwachsen - aus unterschiedlichsten Gründen. Für viele Kinder gerade unter 8 Jahren besteht in Rostock ein großer Bedarf an Pflegefamilien. Manche Kinder brauchen ein Zuhause nur für einige Monate und andere werden bei ihren Eltern nicht mehr leben können. Wir möchten Pflegeeltern bei der Vermittlung eines Pflegekindes unterstützen und begleiten, wenn das Pflegekind in der Familie lebt.


Was machen wir?


- Wir suchen passende Pflegeeltern für Kinder! Grundlage unseres Handelns ist immer die Frage: Was braucht das Kind?
- Akquise von Pflegefamilien durch Öffentlichkeitsarbeit, Informationsveranstaltungen und Medienpräsenz
- Schulung der Pflegeelternbewerber: ca. 35h Umfang mit 14tägigen Veranstaltungsterminen. Die Schulungen finden im Frühjahr und Herbst eines jeden Jahres statt.
- Überprüfung von Pflegeeltern in Kooperation mit dem Amt für Jugend und Soziales
- Vermittlung von Kindern in Pflegefamilien
- Begleitung und Unterstützung der Pflegefamilien, damit sie den erhöhten Anforderungen gerecht werden können: Krisenberatung, Familiengespräche, Elternberatung, Begleitung der Kinder, Unterstützung bei der Kontaktgestaltung zwischen Herkunftseltern und Pflegeeltern
- Wertschätzung und Anerkennung der Pflegefamilien durch Vorhalten von Fortbildungsangeboten, Festlichkeiten, Aktionen, Pflegekindergruppe, Pflegeelterngruppe
- Öffentlichkeitsarbeit


Wie wird man Pflegefamilie?

- Erstkontakt zu den MitarbeiterInnen des Pflege-Familien-Zentrums der Caritas
- Vorinformationen zum Verfahrensablauf (Vorgespräche)
- Anmeldung zur Schulung (formloser Bewerberantrag)
- Absolvieren der Schulung und Überprüfungsverfahren (Hausbesuche)
- Erstellen eines Bewerberprofils, das Aussagen enthält zur: Motivation, ein Kind aufzunehmen, Reflexionsfähigkeit, Bereitschaft auch zukünftig mit externen Fachkräften und dem Amt für Jugend und Soziales zusammen zu arbeiten, Bereitschaft der Förderung des Kontaktes des Pflegekindes zu seinen leiblichen Eltern, wenn es dem Wohl des Kindes entspricht. Aussagen werden auch zu den Pflegeformen (Kurzzeitpflege, Dauerpflege) getroffen und zu den Vorstellungen, welches Kind in die Familie passen könnte.
- formelle Überprüfung durch das Amt für Jugend und Soziales (Führungszeugnis, Gesundheit, Wohnverhältnisse usw.) erfolgt parallel
- Entscheidung zur Erteilung der Anerkennung als Pflegeeltern zur Aufnahme eines Pflegekindes treffen JA und PFZ
- Aufnahme in den Vermittlungspool (nach 2 Jahren zu überprüfen)


Vermittlung eines Pflegekindes


- in enger Zusammenarbeit mit den Fallmanagern des Amtes für Jugend und Soziales
- Antrag auf Hilfe zur Erziehung durch Sorgeberechtigten oder Gerichtsentscheidung
- immer auf den Einzelfall bezogen suchen wir nach der am wenigsten schädlichen Alternative für die Kinder
- Belastungen für das Kind sind mit möglichen Entwicklungschancen auszubalancieren
- altersentsprechende Beteiligung der Kinder
- individuelle Gestaltung der Kontaktanbahnung
- engmaschige Begleitung gerade zu Beginn


Aufgaben der Pflegeeltern

- Versorgung, Betreuung und Erziehung
- Integration des Kindes in ein stabiles soziales Umfeld der Familie
- Förderung der Entwicklungsressourcen des Kindes
- verstehen der Inpidualität des Kindes und Wissen um die Loyalitätsbindung des Kindes zu seinen leiblichen Eltern
- Rücksichtnahme auf Entwicklungsstörungen und sozialen Defiziten
- Unterstützung bei der Aufarbeitung der Biographie des Kindes
- positive Einflussnahme auf die Kontaktgestaltung zur Herkunftsfamilie
- Zusammenarbeit mit dem Amt für Jugend und Soziales und anderen beteiligten Fachkräften


Rechtliche Grundlagen

Gemäß § 27 SGB VIII richten sich Art und Umfang der Hilfe nach dem erzieherischen Bedarf der Kinder im Einzelfall. Dieser kann bei körperlichen, geistigen und anderen Behinderungen und bei Kindern mit Entwicklungsrückständen, -verzögerungen wesentlich höher sein.
Die Überprüfung der Pflegeverhältnisse ist ständiger Bestandteil von Hilfeplangesprächen nach § 36 SGB VIII.
Pflegefamilien haben einen gesetzlich geregelten Anspruch auf Beratung und Unterstützung entsprechend § 37 SGB VIII.