Kontakt

Pflege-Familien-Zentrum

"Das Kind im Blick"
Caritas Mecklenburg e.V.
Kreisverband Rostock

Kröpeliner Straße 16

18055 Rostock
Tel: 0381 - 87 73 62 10
Fax: 0381 - 87 73 62 20
Leitung: Grit Gaida

e-mail: pflege-familien-zentrum@caritas-mecklenburg.de

Termine nach Vereinbarung.

 
Stellenausschreibung
Im Auftrag der Hansestadt Rostock suchen wir eine Bereitschaftspflegefamilie mit pädagogischer Qualifikation. Die Ausschreibung finden Sie hier .
 
Termine

Mittwoch, 15. Juni 2016, 19 Uhr

Fortbildung für Pflegeeltern
"Wie sag ich's nur dem Kind? Umgang mit Abschied nehmen, Tod und Trauer

Mittwoch, 29. Juni 2016, 10 - 16 Uhr

Fachtag: "Verwandtenpflege in Rostock" - für Pflegeeltern und Fachkräfte
Ort: Börgerhus - Gerüstbauerring 28 - 18109 Rostock

Samstag, 2. Juli 2016, 15:30 - 18 Uhr

Sommerfest für Pflegekinder und ihre Familien
Ort: Evangelische Ufergemeinde Schmarl - Groß Klein

 
Mitarbeiter des Pflege-Familien-Zentrums


Hintere Reihe von links nach rechts: Silke Strahl, Claudia Strübing, Jana Hoffmann, Annegrit Beumer
Vordere Reihe von links nach rechts: Sigrid Beleites, Kai Schlarbaum, Kathrin Heitmüller, Alexander Döhring, Grit Gaida

 

 
Pflege-Familien-Zentrum
"Das Kind im Blick"  

Hereinspaziert in die fantastische Zirkuswelt

 

Wieder einmal haben 18 Kinder eine gemeinsame Zirkuswoche mit Kai Schlarbaum und dem Zirkus Fantasia verbracht. Am 3. Juni 2016 wurde präsentiert, was an den Tagen zuvor geturnt, gekullert und geübt wurde. Es ist immer wieder herrlich mitzuerleben, wie solch eine kleine Zirkusshow entsteht, wie viel Schweißperlen hervorgelockt werden und wie bei all den Anstrengungen am Ende doch ein fröhliches Miteinander auf der Bühne sichtbar wird. Danke an all die zirkusbegeisterten Kinder und Eltern und Pflegeeltern, die dabei waren!

Und auch eine ganz tiefe Verneigung an Rike, Jakob, Thilo und Lea …. Ihr seid spitze!

Pflegeeltern-Wochenende in Dreilützow

Kennen Sie die kleinste Maske der Welt?

Mit der roten Knollnase im Gesicht schlüpft man in eine Welt, in der alles möglich wird. Alles bekommt vielmehr Leichtigkeit. Ein Missgeschick erzürnt nicht, sondern löst Erstaunen und Beifall aus. Ein Clown kann alles! Er darf Streiche machen und bekommt Beifall dafür, er darf Gefühle zeigen ohne Scham, er kann grundsätzlich wunderschön singen, auf dem Hochseil balancieren und beherrscht unzählige, atemberaubende Zaubertricks.

All das konnten Pflegeeltern mit ihren leiblichen und ihren Pflegekindern ein Wochenende lang erleben und erfahren. Vom 29. April bis 1.Mai 2016 waren sie, gemeinsam mit zwei MitarbeiterInnen des Pflege-Familien-Zentrums „Das Kind im Blick“, drei ehrenamtlichen Helferinnen und Kerstin Daum sowie Andreas Gottschalk von den „Rostocker Rotznasen“ in Dreilützow zu Gast.

Es wurde gespielt, getanzt, getobt, gesungen, gehört und gelacht. Neben den darstellerischen Künsten eines Clowns ging es aber vielmehr um seine Haltung. Ein Clown kann alles und macht alles richtig! Und er betrachtet die Welt mit Augen der Bewunderung, der Wertschätzung. In dieses Gefühl ein Stück einzutauchen und selbst zu probieren wie es sich anfühlt, dazu hatten Pflegeeltern an diesem Wochenende Gelegenheit, Zeit und Raum. Zu Pflegeeltern, die bisher noch keine Berührung mit Theaterpädagogik oder Improvisationstheater hatten und vielleicht auch etwas Scheu vor dieser Herausforderung empfanden, fand Herr Gottschalk schnellen Zugang. Schon in der ersten Stunde kamen alle Erwachsenen und Kinder in leichter, spielerischer Art und Weise in Kontakt.

Während die Erwachsenen sich auf sich konzentrieren durften, wurden die Kinder von Kerstin Daum und drei ehrenamtlichen Helferinnen betreut. Das Wetter lachte ebenfalls und beschenkte alle mit warmer Sonne und frischem Wind, so dass die Betreuung fast ausschließlich in der wunderbar grünen Umgebung von Dreilützow stattfinden konnte. Es wurden Kunststücke für die Vorstellung am Samstagabend vorbereitet, Schätze gesucht und gefunden, Stockbrote am Lagerfeuer gebacken und viele Spiele gespielt.

Es gibt verschiedene Wege, Berufs-, Familien- und Alltagsleben humorvoller und damit spürbar leichter zu gestalten. Einer davon ist, es wie der Clown zu machen und in Hürden eher Herausforderungen zu sehen und weniger Hindernisse, den Blaubeerfleck auf der Couch zu bewundern und willkommen zu heißen, da er da jetzt für immer bleibt, quasi zur Familie gehört.

Es war ein Wochenende mit viel Spaß, Aktion, Lust am Probieren und zwei tollen Clowns. Vielen Dank an alle, die dabei waren.

Einfach im Gespräch bleiben - Jahresbericht 2015

An das Gelingen von Hilfeverläufen anzuknüpfen und sich mal die Zeit zu nehmen, im Gespräch dazu zu sein - das war möglich am 14. März 2016 im Pflege-Familien-Zentrum. Eingeladen waren Pflegeeltern, Eltern und Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe in Rostock. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflege-Familien-Zentrums bündelten ihre berührenden Erfahrungen des letzten Jahres und präsentierten diese den Teilnehmenden. Wir danken den anwesenden Pflegeeltern und Eltern, die uns allen mit ihren Sichtweisen und Hilfeerfahrungen in den Gesprächen bereichert haben. Die Rückmeldungen zu diesem Nachmittag zeigen uns, dass die Menschen berührt wurden und sich gern in den Austausch miteinander begeben haben. „Die eindrücklichen, berührenden Einblicke in Alltags- und Beziehungszusammenhänge“ wurden als bereichernd wahrgenommen, so auch „die authentische Berichterstattung und der wertschätzende Umgang miteinander“. Begrüßt wurde auch der „Austausch auf Beteiligtenebene und nicht nur auf Fachebene“. Für jeden war vermutlich etwas dabei, das für die weitere Zusammenarbeit im Pflegekinderwesen zum Nachdenken angeregt hat. Das war vor allem durch die Gespräche miteinander möglich. Gewiss sind Fragen nach dem Gelingen von Pflegeverhältnissen offen geblieben. Dazu werden wir uns aber gern weiterhin mit Eltern, Pflegeeltern und Professionellen in Gespräche und fachliche Entwicklungsprozesse begeben.

Adventsfeier für Pflegekinder und ihre Familien

Liebe Pflegefamilien,

wir wünschen Ihnen von ganzen Herzen ein gutes neues Jahr 2016.

Das alte Jahr ist so schnell vorbeigegangen, dass wir nun mit einem kleinen Rückblick auf unsere Adventsfeier im Dezember beginnen möchten.

Am 7. Dezember hatten wir die Pflegekinder und ihre Eltern zu einem bunten Adventsnachmittag eingeladen. Es wollten so viele kommen, dass wir leider einigen absagen mussten. Daher der Hinweis: Es ist ganz wichtig, dass Sie sich frühzeitig und verbindlich anmelden. Genauso wichtig ist es, dass Sie sich abmelden, wenn Sie verhindert sein sollten.

Sehr gefreut haben wir uns darüber, dass sich der Senator Steffen Bockhahn die Zeit genommen hatte, uns einen Besuch abzustatten, um den Kindern und den Erwachsenen ein paar Worte zu sagen. Das darauf folgende Puppenspiel war wieder ein Hingucker für alle. Der Nachmittag verging bei den vielen Angeboten aber auch wie im Flug: es wurde gefilzt und gebastelt, Lieder gesungen und gespielt. Und auch der Nikolaus schaute noch einmal bei uns vorbei und wurde mit großem „Hallo“ begrüßt.

Vielen liebe Dank an alle, die zu diesem schönen Adventsnachmittag beigetragen und uns unterstützt haben: die Waffelbäcker, Frau Schuster mit Ihrem Puppenspiel, Frau Boldt und Frau Behm, Kaplan Christoph Scieszka, Lena und… DANKE!

Fachtag für Pflegeeltern und pädagogische Fachkräfte am 16. Oktober 2015

Seit nun fast 3 Wochen bin ich Praktikantin im Pflege-Familien-Zentrum. Im Rahmen meines Master-Studiums Bildungswissenschaften an der Universität Rostock mache ich bis Ende März ein Forschungspraktikum im PFZ. Meine Suche nach einem passenden Forschungsthema führte mich am vergangenen Freitag auch zum Fachtag der Caritas. Unter dem Thema „Stärke statt Macht – Ein Ausweg aus erzieherischen Eskalationsspiralen“ trafen sich Pflegeeltern und pädagogische Fachkräfte in den Räumen der Landeskirchlichen Gemeinschaft in der Hundertmännerstraße. Nach einer kurzen Begrüßung und Einleitung durch Silke Strahl aus dem PFZ, stellte sich der Referent für die Veranstaltung Dipl. Psych. Matthias Richter vor. Dieser, u.a. tätig in einer stationären Kinder- und Jugendeinrichtung und als Familientherapeut und Supervisor, führte daraufhin in das Thema des Fachtages ein: „die neue Autorität“ nach Haim Omer. Omer, Professor der Psychologie an der Universität in Tel Aviv, vertritt die Ansicht, dass Kinder ein Bedürfnis und Recht auf Autorität in der Erziehung haben, da diese der Orientierung, Grenzsetzung und des Schutzes des Kindes diene. Herr Richter machte deutlich, dass sich die neue Autorität jedoch klar zur traditionellen Autorität abgrenze, die durch Furcht, Distanz, Kontrolle und Hierarchie zwischen Erzieher und Erziehenden geprägt sei. Die neue Autorität zeichne sich demnach besonders durch elterliche Präsenz und wachsame Sorge, Eskalationsvorbeugung, Transparenz und Beziehungsgestaltung aus. Nach dem Vortrag folgte eine kleine Gruppenübung in der wir aufgefordert wurden, schwierige Situationen mit Kindern aus unserer pädagogischen Praxis in verschiedene Kategorien („eigentlich akzeptabel“, „später zu bewerten“, „Schöne Erinnerungen & Brücken für heute“ und „No-Go-Verhalten“)  einzuordnen. In meiner Kleingruppe ergab sich gleich ein lustiges Bild, da sich nach einem kurzen Gespräch herausstellte, dass sich alle Beteiligten entweder über die Fremdpflege-Schulung oder das eigene Pflegekind kannten. Im darauffolgenden Plenum zur Vorstellung der Ergebnisse aus der Gruppenarbeit, fand ich es sehr interessant zu beobachten, wie breit gefächert das Publikum an diesem Tag war. So berichteten z.B. Mitarbeiter aus dem Jugendamt, Pflegeeltern, Mitarbeiter aus Kindertageseinrichtungen und aus dem PFZ selbst über ihre Erlebnisse und Erfahrungen mit Erziehungskonflikten und Machtkämpfen. Als eine pädagogische Methodik zur Stärkung der elterlichen Präsenz, stellte Herr Richter im Anschluss die sogenannte „Ankündigung“ vor. Diese sehr kurze Stellungnahme enthält hauptsächlich wofür und wogegen die Eltern „kämpfen“, beinhaltet jedoch keinerlei Sanktionen oder Drohungen. In einer kurzen Übung dazu, stellte sich schnell heraus, dass es nicht so einfach ist, den elterlichen Protest anzukündigen und trotzdem dem Kind die Botschaft zu vermitteln: „Wir tun das, weil wir dich lieben“. Am Ende der Veranstaltung bot Herr Richter noch an, für einzelne Teilnehmer und Teilnehmerinnen zum persönlichen Gespräch zur Verfügung zu stehen. Dieses Angebot wurde im Anschluss auch noch zahlreich angenommen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es ein sehr aufschlussreicher und zum Nachdenken anregender Fachtag war, den ich durch die sympathische Art des Referenten und auch der konkreten Vermittlung von Methodiken (wie der „Ankündigung“) als sehr gelungen empfand.

Katja Heitmann

Pflegefamilien-Wochenende in Salem

Um was geht’s denn jetzt eigentlich?

Ein herrlich sonniges Herbstwetter, die Aussicht auf gutes Essen, Kinderbetreuung, eine schöne Umgebung, nette Menschen um einen herum und ein spannendes Thema. Das sind die Erfolgsgaranten für ein tolles Pflegeelternwochenende. Und so kam es auch. Vom 25.-27.09.2015 waren 17 Pflegeeltern und 21 Kinder im Alter von 5 Monaten bis 16 Jahren gemeinsam mit Frau Strübing und Herrn Döhring vom Pflege-Familien-Zentrum zu Gast in Salem. Herr Rainer Menn, Dipl. Sozialpädagoge und systemischer Familientherapeut, hat am Samstag gemeinsam mit den Pflegeeltern Ressourcen und Chancen herausgearbeitet, die in der engen Zusammenarbeit mit den Eltern liegen können. Durch die Tatsache, dass Pflegekinder Eltern und Pflegeeltern haben, bieten sich allen in diesem Verbund andere Möglichkeiten. Sicher sind viele Situationen konfliktgeladen, aber es kann eben auch bereichernde Momente geben. Für die Kinder zwischen 6 und 16 bot der Circus Fantasia in der Zwischenzeit ein buntes Mitmachprogramm an, was in einer frühabendlichen Vorstellung endete. Die Jüngsten konnten gemeinsam mit den ehrenamtlichen Helferinnen im „Kindergarten“ des Hauses und auf dem Spielplatz toben, den Sandkasten ausfegen und größeren Bauprojekten nachgehen. Den ersten Abend ließen alle gemeinsam am Lagerfeuer ausklingen und versuchten sich als Stockbrotbäcker. Am Samstagabend kam dann der mit Spannung erwartete Überraschungsgast. Nein, es war nicht Elyas M´Barek, wie von einigen vermutet wurde, es war Mr. TrickNic, den viele schon vom Sommerfest kannten. Mit seiner Zaubershow und der anschließenden Ballonmodellage sorgte er für viel Spaß, große Fragezeichen über den Köpfen und gespannte Kinder- und auch Pflegeelternaugen.
Diese Wochenenden sind inzwischen ein fester Bestandteil der Arbeit des Pflege-Familien-Zentrums und bei Pflegeeltern sehr beliebt. Man trifft sich an einem schönen Ort in entspannter Atmosphäre, muss sich um vieles nicht kümmern und kann mit Anderen gut ins Gespräch kommen. Da kann es dann eben auch passieren, dass das Thema zunächst gar nicht so wichtig ist - „Um was geht’s denn jetzt eigentlich?“.

Alexander Döhring
Pflegeeltern-Wochenende in Salem
Pflegee-tern-Wochenende in Salem Zirkus
Pflegeeltern-Wochenende in Salem Zauberer

Weltkindertag in Rostock

Wieder einmal lud das Bündnis für Familien zum diesjährigen Weltkindertag in die Stadt und das Pflege-Familien-Zentrum nahm mit einem Stand daran teil.

Das besondere war diesmal: eine kleine Zirkusaufführung der Pflegekinder, die im Sommer an den Zirkusprojekten mit den Trainern des Circus Fantasia teilgenommen hatten, wurde auf großer Bühne gezeigt.

An zwei Nachmittagen dachten sie sich ein buntes Programm aus, welches sowohl von den Einzelleistungen als auch durch die Zusammenarbeit der Kinder geprägt war. So gab es bunte Jonglagenummern im Wechsel mit atemberaubender Akrobatik mit Leitern oder auf der Matte.

Und es hat sich wieder gezeigt: Wenn es drauf ankommt, steht das Programm.

Wer da war, war begeistert. Wer nicht da war, hat etwas verpasst!

Kai Schlarbaum

Neues aus dem PFZ

In den Sommerferien war allerhand los im PFZ. Wer neugierig ist, kann hier schon einen ersten Blick auf das tolle Ergebnis werfen. Vielen Dank an die großartigen Handwerker.

Wandgestaltung PFZ

Rutsche im Spielzimmer

Spielecke Wartebereich

Die Zirkuswoche endete mit einer Monstershow

Vom 20.07. bis 24.07.2015 fand in der Werkstattschule eine Zirkuswoche mit unseren Pflegekindern statt. Die Kinder wurden von einem Zirkus- und einem Theaterpädagogen des Circus Fantasia angeleitet und trainiert. Unterstützt wurden sie dabei von Sigrid Beleites und Silke Strahl aus dem Pflege-Familien-Zentrum.

Es war eine lebendige Truppe von 15 Kindern im Alter zwischen 7 und 13 Jahren, die alle zusammen sehr motiviert waren. Am Ende der Woche sollte eine Aufführung für Familie, Freunde und Bekannte stattfinden. Auf dem Weg dahin waren unterschiedliche Fähigkeiten wie z.B. Konzentration, Teamfähigkeit, Sportlichkeit und Anstrengungsbereitschaft erforderlich. Dabei kamen alle ganz schön an ihre Grenzen. Zwischendurch war uns ganz schön bange, ob wir eine Aufführung schaffen könnten. Die Erfahrungen der letzten Jahre bestärkte uns auf das Ziel hinzuarbeiten und am Freitag zeigte sich wozu die Kinder fähig sind.

Mit prachtvollen Kostümen und als gruselige Gestalten verkleidet, empfingen die Akteure ihre Familien. Sie zeigten sich auf Stelzen, balancierten auf der Kugel und jonglierten mit Tüchern, Bällen und Tellern – auch eine Akrobatiknummer auf der Matte durfte nicht fehlen. Es wurde wieder mal eine beeindruckende und erstaunliche Aufführung, in der die Kinder stolz ihre erlernten Zirkusnummern dem Publikum darboten.

Unsere Kraft war am Ende, die Kinder waren glücklich und alle Besucher der Aufführung wirklich beeindruckt.

An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an das Team des Circus Fantasia und an alle Kinder!!! 

Sigrid Beleites und Silke Strahl
Zirkuswoche des PFZ Stelzen

Sommerfest am 4. Juli 2015

„36 Grad und es wird noch heißer…“

Das Sommerfest für Pflegekinder und ihre Familien war mal wieder ein Knaller. Am 4. Juli ging es in der Ufergemeinde in Groß Klein „heiß“ her. Etwa 170 froh gelaunte Kinder und Erwachsene waren gekommen. Für Abkühlung sorgten die Feuerwehr und die Eiswerkstatt mitten im Trubel. Und für das Büffet haben wieder alle unsere Pflegefamilien gesorgt. Einen ganz lieben Dank, dass das immer wieder eine kulinarische Besonderheit zu unseren Sommerfesten wird.

Die Kinder konnten bei den Maltesern unseren Teddy Udo trösten und lernen, wie man Pflaster klebt und einen Verband anlegt. Beim Kinderschminken zauberten die netten Helferinnen traumhafte Verzierungen in die Gesichter der Kinder. „Irgendwie gibt es bei Euch jedes Jahr eine neue Überraschung zum Sommerfest,“ sagte da jemand. Dieses Jahr war es der elegant Zauberer Mr. TrickNic. Und was haben da alle gestaunt und mitgezaubert. Frau Gurack war auch wieder da - mit ihrer Filzwerkstatt. Gleich nebenan amüsierten sich die Kinder am Glücksrad und den sportlichen Übungen, die Frau Mai von der Volks- und Raiffeisenbank mitgebracht hat. Der Volks- und Raiffeisenbank verdanken wir auch das Eis von der Eiswerkstatt, was alle beim Sommerfest genießen konnten. Ein ganz besonderer Höhepunkt des Sommerfestes war die Darbietung der Zirkuskinder. In wochenlangen Trainings gemeinsam mit unserem Kollegen Kai Schlarbaum, dem Circus Fantasia und einer Ergotherapeutin haben die Kinder eine Show erarbeitet, die uns alle begeistert hat. Da wurde auf Stelzen getanzt, mit Feuer jongliert, famos balanciert und gesprungen. Mithilfe der Aktion Mensch konnten wir diese Zirkuswochen unseren tollen Kindern ermöglichen. Schauen wir mal, wie das so weitergeht. Zum Abschluss grillte uns Matthias Kastner noch ein paar leckere Bratwürstchen. Ein großer Dank geht auch an alle fleißigen Helferinnen und Helfer, ohne die wir nicht so entspannt und organisiert feiern könnten. Wir freuen uns schon sehr auf das nächste Sommerfest und hoffen, dass wir alle dann auch wieder überraschen können. Womöglich ist es dann nicht ganz so heiß, aber trocken.

Grit Gaida 

Kinderschminken beim Sommerfest

Zauberer beim Sommerfest

Vorbereitungskurs für Pflegeeltern-Bewerber

Der nächste Kurs für Pflegeeltern-Bewerber beginnt am Donnerstag, den 17. September 2015 um 19 Uhr im Pflege-Familien-Zentrum.

Eine Teilnahme an diesem Kurs ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Wenn Sie interessiert sind und gerne teilnehmen würden oder auch einfach noch mehr Informationen hätten, rufen Sie uns bitte an, damit wir einen Termin vereinbaren können.

 

PFZ beim 23. Rostocker Citylauf

Mit Pflegeeltern, Pflegekindern und Mitarbeiter/Innen der Caritas sind wir dieses Jahr beim Citylauf in Rostock am 17.5.2015 an den Start gegangen. Für jemanden wie mich, die mit Joggen eigentlich gar nichts anfangen kann und lieber mit dem Rad unterwegs ist, bedeutete das doch ein wenig läuferische Vorbereitung. So drehten Frau Strübing und ich regelmäßig unsere Runden im Barnstorfer Wald – je nach Tagesform mit unterschiedlicher Kondition.  

Aber die Mühe hat sich gelohnt, beim Citylauf hatten wir unseren Spaß!

Vielen Dank an die Volks- und Raiffeisenbank Rostock, mit deren finanzieller Unterstützung wir T-Shirts bedrucken lassen konnten.

Vielen Dank an alle, die für das PFZ und die Caritas mitgelaufen sind! Wir haben schon beschlossen dran zu bleiben, damit wir im nächsten Jahr vielleicht auch mit einer Staffel an den Start gehen können.

Kathrin Heitmüller

  Die Caritas beim Rostocker Citylauf 2015

Caritas beim Rostocker Citylauf

Caritas beim Rostocker Citylauf

 

 

 

  

Allgemeine Informationen

Das "Das Kind im Blick" Pflege-Familien-Zentrum möchte Pflegeeltern durch Schulungen, Fortbildungen und Beratung auf die Aufnahme eines Kindes vorbereiten und begleiten. Nicht alle Kinder können bei ihren eigenen Eltern aufwachsen - aus unterschiedlichsten Gründen. Für viele Kinder gerade unter 8 Jahren besteht in Rostock ein großer Bedarf an Pflegefamilien. Manche Kinder brauchen ein Zuhause nur für einige Monate und andere werden bei ihren Eltern nicht mehr leben können. Wir möchten Pflegeeltern bei der Vermittlung eines Pflegekindes unterstützen und begleiten, wenn das Pflegekind in der Familie lebt.


Was machen wir?


- Wir suchen passende Pflegeeltern für Kinder! Grundlage unseres Handelns ist immer die Frage: Was braucht das Kind?
- Akquise von Pflegefamilien durch Öffentlichkeitsarbeit, Informationsveranstaltungen und Medienpräsenz
- Schulung der Pflegeelternbewerber: ca. 35h Umfang mit 14tägigen Veranstaltungsterminen. Die Schulungen finden im Frühjahr und Herbst eines jeden Jahres statt.
- Überprüfung von Pflegeeltern in Kooperation mit dem Amt für Jugend und Soziales
- Vermittlung von Kindern in Pflegefamilien
- Begleitung und Unterstützung der Pflegefamilien, damit sie den erhöhten Anforderungen gerecht werden können: Krisenberatung, Familiengespräche, Elternberatung, Begleitung der Kinder, Unterstützung bei der Kontaktgestaltung zwischen Herkunftseltern und Pflegeeltern
- Wertschätzung und Anerkennung der Pflegefamilien durch Vorhalten von Fortbildungsangeboten, Festlichkeiten, Aktionen, Pflegekindergruppe, Pflegeelterngruppe
- Öffentlichkeitsarbeit


Wie wird man Pflegefamilie?

- Erstkontakt zu den MitarbeiterInnen des Pflege-Familien-Zentrums der Caritas
- Vorinformationen zum Verfahrensablauf (Vorgespräche)
- Anmeldung zur Schulung (formloser Bewerberantrag)
- Absolvieren der Schulung und Überprüfungsverfahren (Hausbesuche)
- Erstellen eines Bewerberprofils, das Aussagen enthält zur: Motivation, ein Kind aufzunehmen, Reflexionsfähigkeit, Bereitschaft auch zukünftig mit externen Fachkräften und dem Amt für Jugend und Soziales zusammen zu arbeiten, Bereitschaft der Förderung des Kontaktes des Pflegekindes zu seinen leiblichen Eltern, wenn es dem Wohl des Kindes entspricht. Aussagen werden auch zu den Pflegeformen (Kurzzeitpflege, Dauerpflege) getroffen und zu den Vorstellungen, welches Kind in die Familie passen könnte.
- formelle Überprüfung durch das Amt für Jugend und Soziales (Führungszeugnis, Gesundheit, Wohnverhältnisse usw.) erfolgt parallel
- Entscheidung zur Erteilung der Anerkennung als Pflegeeltern zur Aufnahme eines Pflegekindes treffen JA und PFZ
- Aufnahme in den Vermittlungspool (nach 2 Jahren zu überprüfen)


Vermittlung eines Pflegekindes


- in enger Zusammenarbeit mit den Fallmanagern des Amtes für Jugend und Soziales
- Antrag auf Hilfe zur Erziehung durch Sorgeberechtigten oder Gerichtsentscheidung
- immer auf den Einzelfall bezogen suchen wir nach der am wenigsten schädlichen Alternative für die Kinder
- Belastungen für das Kind sind mit möglichen Entwicklungschancen auszubalancieren
- altersentsprechende Beteiligung der Kinder
- inpiduelle Gestaltung der Kontaktanbahnung
- engmaschige Begleitung gerade zu Beginn


Aufgaben der Pflegeeltern

- Versorgung, Betreuung und Erziehung
- Integration des Kindes in ein stabiles soziales Umfeld der Familie
- Förderung der Entwicklungsressourcen des Kindes
- verstehen der Inpidualität des Kindes und Wissen um die Loyalitätsbindung des Kindes zu seinen leiblichen Eltern
- Rücksichtnahme auf Entwicklungsstörungen und sozialen Defiziten
- Unterstützung bei der Aufarbeitung der Biographie des Kindes
- positive Einflussnahme auf die Kontaktgestaltung zur Herkunftsfamilie
- Zusammenarbeit mit dem Amt für Jugend und Soziales und anderen beteiligten Fachkräften


Rechtliche Grundlagen

Gemäß § 27 SGB VIII richten sich Art und Umfang der Hilfe nach dem erzieherischen Bedarf der Kinder im Einzelfall. Dieser kann bei körperlichen, geistigen und anderen Behinderungen und bei Kindern mit Entwicklungsrückständen, -verzögerungen wesentlich höher sein.
Die Überprüfung der Pflegeverhältnisse ist ständiger Bestandteil von Hilfeplangesprächen nach § 36 SGB VIII.
Pflegefamilien haben einen gesetzlich geregelten Anspruch auf Beratung und Unterstützung entsprechend § 37 SGB VIII.