Kontakt

Sucht- und Drogenberatung

Caritas Mecklenburg e.V.
Kreisverband Rostock

August - Bebel- Straße 2
18055 Rostock

Telefon: (0381) 252 32 - 3
Telefax: (03 81) 252 32 50
E-Mail: suchtberatung@caritas-mecklenburg.de  

Sprechzeiten

montags
9.00 und 12.00 Uhr und
13.00 bis 17.00 Uhr

dienstags, mittwochs
9.00 und 12.00 Uhr und
13.00 bis 18.00 Uhr

donnerstags
9.00 bis 12.00 Uhr und
13.00 bis 17.00 Uhr

freitags
9.00 bis 12.00 Uhr

und nach Vereinbarung

Außenstelle Tessin

Alter Markt 2
18195 Tessin

Telefon: (03 82 05) 6 54 40
(03 82 05) 6 54 85
(03 82 05) 6 54 89
Telefax: (03 82 05) 6 54 85
E-Mail: Beratungsstelle-Tessin@caritas-mecklenburg.de   

Sprechzeiten

dienstags
10.00 - 12.00 Uhr und
13.00 - 17.00 Uhr

mittwochs
10.00 - 12 Uhr und
13.00 - 15 Uhr

donnerstags
nach Absprache

sowie nach Vereinbarung

 
Kontaktgruppe

donnerstags 17.00 Uhr

Der Caritaskreisverband in Rostock betreibt eine Sucht- und Drogenberatungsstelle mit in der Suchtarbeit fachlich qualifizierten Dipl. SozialarbeiterInnen / SozialpädagogInnen.

 
Ich brauche Unterstützung  

Die Arbeit lässt sich kurz in drei Stichpunkten darstellen

1. Information
2. Beratung
3. Behandlung

zu 1. Informieren kann sich jeder, der eine Frage zum Thema Sucht oder Drogen hat.

zu 2. Wenn es um ein konkretes Problem geht, wird umfassend und wenn nötig, auch längerfristig Beratung angeboten.

zu 3. Behandlung kommt immer dann in Frage, wenn bereits eine ausgeprägte Drogen- oder Alkoholabhängigkeit vorhanden ist.

Unser Angebot

Allgemeine Prinzipien unserer Arbeit sind

  • Akzeptanz
  • Vertraulichkeit
  • Entscheidungsfreiheit 

Ziele der Arbeit sind

  • Mobilisierung der Selbstheilungskräfte
  • Überwindung von Ausgrenzung, Isolation und sozialen Problemen
  • Entdeckung neuer Lebensperspektiven

Für den Bereich illegale Drogen gibt es einen Drogenberater, einen Drogenstreetworker, der auf der Straße mit den Jugendlichen ins Gespräch kommen soll und einen Kontaktladen, in dem zwei weitere Mitarbeiter tätig sind. Aufgabe ist es, vor allem Jugendliche über Drogen zu informieren, sie zu motivieren, sich mit ihren eigenen Drogenkonsum auseinanderzusetzen und vielleicht auch etwas zu verändern.

Mögliche Fragen in diesem Zusammenhang können sein

  • Warum nimmst du Drogen?
  • Wieviel Drogen nimmst du?
  • Wann nimmst du Drogen?
  • Was möchtest du durch den Konsum von Drogen erreichen?
  • Oder auch die Frage, ab wann man drogenabhängig ist (wer jeden Tag Cannabis raucht oder wer beispielsweise jedes Wochenende Ecstasy konsumiert)?

Es kann auch darüber gesprochen werden, was Eltern dazu sagen, wie es gesundheitlich geht, geldmäßig und welche positiven und negativen Folgen längerfristiger Drogenkonsum haben kann.

Oberstes Prinzip der Arbeit in der Drogenberatungsstelle und im Kontaktladen ist Freiwilligkeit und die Schweigepflicht der Mitarbeiter dort. Alle Angebote sind kostenlos.

Im Rostock gehen wir von etwa 300 bis 400 Drogenabhängigen aus, von denen etwa 50 auch regelmäßig Herion konsumieren. Die Zahl derjenigen, die hin und wieder illegale Drogen wie Speed, Ecstasy und Cannabis zu sich nehmen, liegt aber viel höher.
Der Konsum von Drogen, gleich welcher Art, über einen längeren Zeitraum kann zu einer Abhängigkeit führen, wobei eine körperliche Abhängigkeit nur bei bestimmten Drogen
z.B. Herion und auch Alkohol eintritt. Gravierender ist die sogenannte psychische Abhängigkeit, die bei allen Drogen auftreten kann, also auch bei Ecstasy und Cannabis.
Eine psychische Abhängigkeit besteht schon dann, wenn man nur noch gut drauf sein kann unter Drogen oder sich bestimmte Situationen ohne gleichzeitigen Konsum von Drogen gar nicht mehr vorstellen kann (Party am Wochenende oder die Zigarette zwischen zwei Unterrichtsstunden).

Die Droge Nummer 1 ist allerdings immer noch der Alkohol. Erst danach kommen die verschiedenen illegalen Drogen.