Institut für Diktatur-Folgen-Beratung
c./o. Caritas Mecklenburg e.V.
Mecklenburgstraße 38
19053 Schwerin
Ansprechpartner
Hartmut Storrer
Stellvertretender Caritasdirektor
Leiter des Referates Soziale Dienste
Telefon 0385 5917920
Telefax 0385 5917941
"Treffpunkt Kirche" vom 6.3.2011 NDR1 Radio MV
Beitrag von Klaus Böllert /
Katholisches Rundfunkreferat im Erzbistum Hamburg
Institut für Diktatur-Folgen-Beratung
Viele Betroffene von Systemunrecht in der SED-Diktatur leiden bis heute unter dessen Folgen und benötigen professionelle Hilfe, auch wenn das auslösende Ereignis oder der Verfolgungszeitraum Jahrzehnte zurückliegen.
Die Erfahrung von zu Unrecht erlittener Haft, beruflicher Beeinträchtigung, Bespitzelung oder Zersetzungsmaßnahmen des DDR-Staatssicherheitsdienstes hat die Lebensqualität der Betroffenen vielfach nachhaltig beeinträchtigt.
Diese Traumatisierungen können zu seelischen und körperlichen Störungen und Erkrankungen führen. Sie begegnen zuweilen auch bei Personen, die auf die eine oder andere Weise für das Systemunrecht mit verantwortlich waren.
Die bewusste Auseinandersetzung mit der belastenden Vergangenheit kann die lähmenden Erinnerungen befreien und die erstarrten
Gefühle lösen. Dem dient unter anderem eine fachlich spezifische Beratung. Dem weiteren Auf- und Ausbau dieses Hilfsangebotes
fühlt sich das Institut für Diktatur-Folgen-Beratung besonders verpflichtet.
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