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Stellenangebote

STELLENANGEBOTE

Foto: Caritas/KNA

 

Kreisverband Westmecklenburg:

  • Für die ambulante Behindertenhilfe, Bereich Schulbegleitung,suchen wir ab sofort Sozialpädagogen, (Heil-) Erzieher, Sozialassistenten oder eine geeignete Person mit Erfahrungen im pädagogischen Bereich im Umfang von 25 Wochenstunden für die Betreuung eines Jungen in der Adolf-Diesterweg-Schule in Parchim mehr

     

  • Beim Sozialdienst katholischer Frauen ist in Wismar eine Stelle als Diplomsozialarbeiter / Diplomsozialpädagogen m/w oder Erzieher /in im Bereich HZE ab sofort zu besetzen mehr

  • Zum frühstmöglichen Zeitpunkt suchen wir für das Integrationsbüro in der Erstaufnahmeeinrichtung in Schwerin-Buchholz einen Diplomsozialarbeiter / Diplomsozialpädagogen (m/w) in der Migrationssozialberatung mehr  

  • Zum frühestmöglichen Termin suchen wir für das Altenpflegeheim St. Nikolaus in Parchim eine Pflegefachkraft (m/w) im Schichtdienst, unbefristet! mehr

  • Wir suchen eine/n staatlich anerkannte/n Erzieher/in oder  staatlich anerkannte/n Sozialpädagogin/en (m/w), für zwei katholische Kindertagesstätten in Trägerschaft der Katholischen Kirchengemeinde St. Helena/ St. Andreas in Ludwigslust und Neustadt-Glewe mehr

  • Der Caritaskreisverband Westmecklenburg sucht ab sofort eine/n Mitarbeiter/in für die Straßensozialarbeit in Schwerin. Abschluss  in Sozialer Arbeit (Bachelor, Diplom, Master)mehr

  • Für die ambulanten Hilfen zur Erziehung gemäß §§ 30 und 31 SGB VIII für die Standorte Grevesmühlen (Landkreis Nordwestmecklenburg) und Schwerin suchen wir Diplomsozialarbeiter/innen / Diplomsozialpädagogen/innen bzw. Bachelor oder Master of Arts (B.A. oder M.A.) der Sozialen Arbeit im Umfang von 30 Wochenstunden mehr

  • Die Caritas Mecklenburg e.V. / Kreisverband Westmecklenburg sucht ab sofort für Betreuungen nach dem Betreuungsgesetz in Wismar Diplomsozialarbeiter / Diplomsozialpädagogen m/w mehr

  • Für professionelle Unterstützung suchen wir in unserem Team für Schwerin und die Landkreise Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg:
     - Personen ohne besondere pädagogische Qualifikation- Personen mit grundlegenden Qualifikation, wie z.B.Sozialassistenten, Familienpflegern  
    Besonders dringend suchen wir:
    -  Qualifizierte Fachkräfte, wie z.B. Sozialpädagogen,    
       Erzieher, Heilerziehungspfleger mehr Info  
     

Kreisverband Mecklenburg - Strelitz:

  • In Demmin bauen wir derzeit ein Angebot auf, das Begegnung, Beratung und Beschäftigung vereinen wird. Zum frühestmöglichen Zeitpunkt suchen wir für unsere psychosoziale Begegnungsstätte mit angegliedertem CARIsatt Lebensmittelladen eine/n Koordinator/in der psychosozialen Begegnungsstätte und des CARIsatt Lebensmittelladens (w/m) in Demmin

  • Zum nächst möglichen Zeitpunkt suchen wir für die Caritas Sozialstation Friedland eine Pflegefachkraft (m/w) in Teilzeit (75%), unbefristet mehr

  • Die Caritas Mecklenburg e.V. sucht ab sofort
    - Sozialpädagogen/innen/ Sozialarbeiter/innen (Dipl. o. BA) mit staatl. Anerkennung oder alternativ
    -
    staatlich anerkannte Erzieher/innen oder Heilerziehungspfleger/innen (0,75 VzÄ)
    für das katholische Kinder- und Jugendhaus St. Elisabeth in Neustrelitz Stationärer Bereich. mehr

Kreisverband Rostock:

  • Für das Projekt Kommune Inklusiv suchen wir einen Koordinator (m/w) mehr

  • Für unser Pflegeheim St. Ansgar in Teterow suchen wir ab sofort eine Pflegefachkraft (m/w) 30 Wochenstunden mehr

  • Für den Bereich "Schulbegleitung" unserer Ambulanten Behindertenhilfe in Rostock suchen wir Heilerzieher (m/w), Sozialpädagogen (m/w), Ergotherapeuten (m/w) oder ähnliche Qualifikation mehr .

  • Für die Caritas Sozialstation in Warnemünde suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Pflegefachkraft (m/w) in der häuslichen Alten- und Krankenpflege mehr

  • Für unsere Kurklinik Stella Maris in Kühlungsborn suchen wir einen Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w) als Nachtwache mehr

 

 
Flüchtlingsfonds im Erzbistum Hamburg

Flüchtlingsfonds im Erzbistum Hamburg

Auf dieser Internetseite erfahren Sie alles zum Thema Flüchtlingsarbeit im Erzbistum Hamburg. Die Informationen werden laufend ergänzt und aktualisiert. Auch haben Sie dort die Möglichkeit sich über Hilfen und Spendenmöglichkeiten zu informieren. mehr


Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit der Caritas Mecklenburg e.V. und in den katholischen Kirchengemeinden

Sie möchten sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit der Caritas Mecklenburg e.V. und in den Kirchengemeinden engagieren und suchen noch ein Betätigungsfeld?
Unsere Caritas-Ehrenamtskoordinatoren sind in Schwerin, Rostock und Neubrandenburg angesiedelt und sprechen gern mit Ihnen über Ihr mögliches ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingsarbeit.
Schwerpunkte der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit bei der Caritas Mecklenburg sind Begegnung, Unterstützung und Sprache.
Wenn Sie sich in bereits bestehenden Projekten ehrenamtlich engagieren wollen oder neue Ideen mitbringen, dann wenden Sie sich an:
Jana Hoffmann, Rostock
Kreisverband Rostock
Tel.: 0159 04024078
Mail: ehrenamtskoordination-rostock@caritas- mecklenburg.de                   

Kilian Schneider, Neubrandenburg
Kreisverband Mecklenburg-Strelitz
Tel.: 0395 570860
Mail: Kilian.Schneider@caritas-mecklenburg.de

Detlef Borchardt und Steffen Block, Schwerin
Kreisverband Westmecklenburg
Tel.: 0385 5916922
Mail: steffen.block@caritas-mecklenburg.de
        detlef.borchardt@caritas-mecklenburg.de

Caritas Mecklenburg e.V.
Tel.: 0385 5917916
Mail: Landesverband@caritas - mecklenburg.de

Rahmenbedingungen für Ehrenamtliche

•         Gemeinschaft mit Flüchtlingen und   

          anderen  Ehrenamtlichen erfahren

•         Freude am Helfen erleben

•         Verschiedene Möglichkeiten des Engagements

•         Einbringen eigener Ideen und Talente

•         Begleitung durch die Caritas Mecklenburg e.V.

•         Versicherungsschutz

•         Ehrenamtszeugnis

 
Weitere Links

Diözesancaritasverband für das Erzbistum Hamburg

 

 Logo Sozialcourage

 

YOUTUBE-Kanal der Caritas in Deutschland

 
Schuldnerberatung online
 
Wir. Erfolg braucht Vielfalt
Logo: Wir. Erfolg braucht Vielfalt
 
Schulwerkstatt in Schwerin

Caritas-Schulwerkstatt "fit for life" in Schwerin geht neue Kooperation ein

Februar 2018. In der Schulwerkstatt sind handwerkliche Angebote oder Projekte immer eine spannende und aufregende Sache, denn das sich Ausprobieren, mit eigenen Händen etwas schaffen und am Ende ein Ergebnis vorzeigen zu können, erfüllt jeden mit Stolz und macht deutlich, was in einem steckt. Die im Unterricht vermittelten Themen und Aspekte werden zudem in der Praxis besonders erlebbar und helfen diese auf andere Art und Weise zu vertiefen und umzusetzen. Praxisbezogenes Lernen und handwerkliche Aufgabenstellungen werden von den Schülern gerne angenommen und mit großer Sorgfalt ausgeübt.

 

"Neue Projektpartner zu gewinnen, die unseren Schülern handwerkliche Angebote ermöglichen und den Unterricht auf diese Weise bereichern, ist uns deshalb immer ein besonderes Anliegen." so die Leiterin der Schulwerkstatt, Susanne Funk.

Im Jahr 2017 konnte der Jugendförderverein Parchim - Lübz e.V. als neuer Partner für eine gemeinsame Projektarbeit gewonnen werden.

Mit Beginn des Jahres 2018 können nun die Schüler, in der Medeweger Straße ansässige Fahrradwerkstatt, an einem Vormittag in der Woche aufsuchen, um an ihren eigenen Rädern zu schrauben und zu basteln.

Für einige der Schüler ist DAS Fahrrad ein MUSS für den täglichen Schulweg und spielt auch in ihrem Freizeitbereich eine nicht ganz unwichtige Rolle.

Neben dem "Aufpolieren" des eigenen Fahrrads haben die Schüler aber auch ein voll funktionstüchtiges Fahrrad zusammengebaut, deren Einzelteile aus dem Schrott oder aus Spenden stammen. Was für den Vorbesitzer keinen Wert und keinen Nutzen mehr hatte, ist hier in vielen Arbeitsstunden zu einem Fahrrad zusammen gesetzt worden, welches die Schüler der Schulwerkstatt "fit for life“ nun ihren Lehrerinnen und Lehrern stolz präsentierten und es ihnen pünktlich zur Zeugnisausgabe als Geschenk überreichten. Zukünftige Wege zur Kooperationsschule "Werner-von-Siemens“ können nun mit dem eigens gebauten Dienstfahrrad absolviert werden.

Während der Besuche in der Fahrradwerkstatt wurden die Jugendlichen und jungen Erwachsenen von Teilnehmern einer Maßnahme der Jobcenter begleitet. Das Vermitteln von Fachwissen und der gedankliche Austausch untereinander waren sowohl für die Schüler als auch für die Anleiter sehr hilfreich. Sie konnten sich Kniffe und Tricks im Umgang mit Werkzeug und Materialien abgucken. Die Teilnehmer der Maßnahme, die sich mit Hingabe um das Projekt „Fahrradwerkstatt“ kümmern, konnten ihr Know-how und ihre Lebenserfahrung an die Schüler weitergeben und ernteten dafür Anerkennung und Respekt. Die Möglichkeit, hier auch in der Freizeit am eigenen Rad zu basteln und Reparaturen durchführen zu können, nehmen einige Schüler bereits wahr.
Hier gelangen Sie auf die Homepage der Schulwerkstatt  für weitere Informationen.

 
Caritas-Kampagne 2018

Jeder Mensch braucht ein Zuhause -Jahreskampagne der Caritas 2018

Berlin/Schwerin, 10. Januar 2018. "Wohnungsnot ist zu einer sozialen Wirklichkeit geworden, die gesellschaftspolitisches Konfliktpotenzial birgt", betont Caritas-Präsident Peter Neher heute zum Start der Caritas-Kampagne "Jeder Mensch braucht ein Zuhause". Zunehmend werden Familien, alte und einkommensschwache Menschen oder Studenten in Großstädten und Ballungsgebieten aus Stadtvierteln verdrängt.

Die aktuelle Caritas-Studie „Menschenrecht auf Wohnen“ zeige deutlich, wie knapper Wohnraum und steigende Mieten tief in das Leben der Menschen eingreifen. „Immer mehr Menschen erfahren, dass sie nahezu chancenlos auf dem Wohnungsmarkt sind. Oder sie müssen mehr als ein Drittel ihres Einkommens für Miete und Wohnkosten ausgeben. Wenn zunehmend der Geldbeutel bestimmt, wie sich Stadtteile und Quartiere zusammensetzen, führt dies zu einem Auseinanderdriften von Milieus und schwächt so den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, macht Neher deutlich.

Unter der Kampagnen-Homepage www.zuhause-für-jeden.de finden sich praktische Beispiele, sozialpolitische Positionen und ein interaktives Spiel, das die Mietbelastung in verschiedenen deutschen Städten zeigt.

 

Das Statement des Caritas-Präsidenten finden Sie hier

 Hier das Video zur Kampagne 2018

 

 
Mama Chocolate

Das Mama Chocolate, ein besonderer Ort für Groß und Klein mitten im Herzen von Schwerin 

Vor gut 9 Jahren gründete Gunhild Nienkerk das gemütliche Familiencafé, im Juli 2017 hat unser Caritas Verband das Mama Chocolate von ihr übernommen. Gunhild selbst ist jetzt bei uns für die Sprach und Kommunikationsvermittlungsstelle (SpuK) zuständig. 

Rudolf Hubert, Geschäftsführer der Caritas Westmecklenburg: "Ich habe mich gleich beim ersten Besuch in das Mama Chocolate und seine herzliche, quirlige Atmosphäre verliebt. Das Familiencafé ist perfekt, so wie es ist. Wir wollen Gunis bemerkenswerte Arbeit weiterführen und mit ebenso viel Herz für alle Gäste da sein."

Und unsere Gäste sind nicht nur die Kleinsten mit ihren Mamis. Auch Väter, Tanten, Onkels, Großeltern und Geschwister sind herzlich willkommen zu einem guten Mittagessen oder auf einen echten italienischen Cappuccino und Kuchen bei uns zu verweilen. 

 

Das Mama Chocolate ist mehr als nur ein Café mit liebevoller Bewirtung: es ist Begegnungsstätte, Spielplatz und Anlaufstelle für Anliegen rund ums Elternsein und Elternwerden. Unsere Angebote reichen von Stillberatung, Hebammensprechstunde, Vernetzung zu Sozialberatungen verschiedenster Themenkomplexe bis hin zu besonderen Veranstaltungen: Babykonzert, Lesungen, Ausstellungen. Die Möglichkeiten sind vielfältig und wir freuen uns von Herzen über dieses schöne Projekt, das die vielen anderen Angebote der Caritas Familie ideal ergänzt. Schauen Sie gern bei uns rein!

Mama Chocolate Familiencafé 
Sara Köhler und Marita Rusch 

Friedrichstr. 3
19055 Schwerin
Kontakt: info@mama-chocolate.de

Mo+Fr:       10:00-14:30
Di, Mi, Do:  10:00-17:00


Fotos (Kadenbach/Räuberpost)
oben: Ausschnitt Innenraum des Cafes
unten: die alten und neuen Gesichter vor und hinter den Kulissen: Rudolf Hubert, Marita Rusch/Cafe-Betreuung, Gunhild Nienkerk, Sara Köhler/Projektkoordination und Martin Gagzow (v. li.)

 
Erzbischof in Rostock

Erzbischof Dr. Stefan Heße besuchte Einrichtung für Flüchtlinge in der Caritas Rostock

Rostock. Am 02.12.2017 besuchte der Erzbischof Dr.Stefan Heße, seines Zeichens Sonderbeauftragter für Flüchtlingsfragen der Deutschen Bischofskonferenz, Menschen mit und ohne Fluchthintergrund, die ehrenamtlich in der Rostocker Caritas engagiert sind. Er sprach mit Ehrenamtlichen, die als Übersetzer unterstützen, das Internationale Frauenfrühstück organisieren oder Sprachpraxisangebote unterbreiten.

Seit dem Beginn der Ehrenamtskoordination im November 2015 hat die Caritas in Rostock Geflüchtete in die Aktivitäten eingebunden. Gemeinsam wird ebenso in verschiedenen Gesprächsformaten der Austausch zum Zusammenleben gesucht.

Der Erzbischof begrüßte das respektvolle Miteinander auf Augenhöhe und der Chance auf das Lernen voneinander.

Interessiert folgte er den Schilderungen und wie die Beteiligten die Situation einschätzen. Syrische Geflüchtete berichteten über ihr Ankommen in Rostock und welche Hilfe sie erlebten und nach wie vor erleben. Auch fragte der Erzbischof nach den persönlichen Schicksalen und die Teilnehmenden berichteten von der Flucht über das Mittelmeer, der Sehnsucht und dem Warten auf Familienangehörige und dem Leben in Syrien in der Vergangenheit. Der Erzbischof erlebte Menschen mit dem dringenden Streben nach Spracherwerb, Ausbildung, Arbeit und Ankommen in der deutschen Gesellschaft und einer positiven Einstellung, trotz mancher Hürden.

Wenn Sie sich in bereits bestehenden Projekten ehrenamtlich engagieren wollen oder neue Ideen mitbringen, dann wenden Sie sich an:
Jana Hoffmann
Caritas-Kreisverband Rostock
Emailkontakt       

Foto(Kathrin Erbe):Erzbischof Dr. Stefan Heße (li.) im Gespräch

 
Haus der Caritas in Rostock

25 Jahre Haus der Caritas in Rostock

Rostock. Das "Prälat Wilhelm Leffers -  Haus", Sitz des Caritas - Kreisverbandes Rostock,  feierte am 20.11.2017, sein 25-jähriges Jubiläum. Im Jahre 1992 begann in der Rostocker Augustenstraße 85,  die Caritas Mecklenburg e. V. mit der Bündelung caritativer Dienste in der Region Rostock.

Verschiedenste Dienste sozialer Arbeit werden hier koordiniert und Beratungsangebote, von der Schwangerschaftsberatung bis hin zur Schuldnerberatung, stehen hier allen Hilfesuchenden zur Verfügung.  Caritas-Kreisgeschäftsführer Peter Neumann, gab während eines kleinen Empfanges einen Rückblick über die vergangenen Jahre der Caritasarbeit vor Ort und würdigte das Engagement der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden. "Armut hat viele Gesichter und wir sehen sie auch hier in unseren Warteräumen, wenn Menschen in die Beratung kommen und unsere Hilfe brauchen. Sie brauchen Begleitung für ihre oft existenziellen Probleme. Es ist gut, dass es dieses Haus gibt und die vielen anderen Caritasangebote in unserer Stadt und Region." so Neumann.

 

Der Referent für Soziale Dienste in der Caritas Mecklenburg, Hartmut Storrer, ging in seinem Grußwort auf die derzeitige Situation der Arbeitslosen und SGB II Leistungsempfänger in Mecklenburg - Vorpommern  ein und wies u. a. darauf hin, dass trotz sinkender Arbeitslosenzahlen, die Zahl der Leistungsempfänger auf einem Niveau von ca. 200 Tausend Menschen seit 2004 stagniert.  Es ist ein Trugschluss, dass sich die soziale Situation, trotz sinkender Arbeitslosenzahlen, verbessert. Dies erfordert genau  unsere Hilfsangebote für diesen Personenkreis und hinter den nackten Zahlen von Statistiken, verbergen sich soziale Nöte in den verschiedensten Ausprägungen.

Foto(Thees): Peter Neumann würdigt Siegfried Ortner für seine jahrelange, ehrenamtliche Tätigkeit im Haus der Caritas in Rostock

 
CARIsatt

CARIsatt-Laden in Demmin eröffnet

Menschen mit sehr niedrigen Einkommen haben in Demmin jetzt einen neuen Anlaufpunkt. Am 19.11.2017 weihte Pfarrer Andreas Sommer aus Stralsund die neue Stätte der Caritas Mecklenburg-Strelitz in der Beethovenstraße feierlich ein. Sie hat ihren Standort im gleichen Haus, in dem bis Juli die Seniorenbegegnungsstätte der Caritas Vorpommern war.

Im CARIsatt-Laden können Bedürftige Waren des täglichen Bedarfs zu erheblich günstigeren Preisen eingekauft werden als im Einzelhandel. "Wir versuchen, höchstens die Hälfte der Discounterpreise zu erreichen", sagte Hartmut Storrer. Er hat 1996 den ersten derartigen Laden in Güstrow initiiert. Mittlerweile gibt es nach seinen Worten im Land vier. Sie zählten 2016 zusammen rund 62 000 Kunden. Das allein schon zeigt nach Storrers Einschätzung die Notwendigkeit des Angebots, für Menschen die nachweislich über ein geringes Einkommen verfügen. Sie erhalten für die Nutzung des CARIsatt-Ladens einen Berechtigungsschein.

Mit dem Geschäft für Einkommensschwache sieht sich die Caritas indessen nicht in Konkurrenz zu den Tafeln, das Angebot sei nicht almosenorientiert. "Es werden nicht einfach Pakete übergeben, sondern die Menschen werden als Kunden wahrgenommen", sagte der Geschäftsführer des Caritas-Kreisverbandes Mecklenburg-Strelitz, Thomas Witkowski. Nach seinen Worten soll die Beethovenstraße gleichzeitig auch als Anlaufpunkt für Menschen dienen. So soll es ein Begegnungscafé geben und voraussichtlich ab 2018 eine psychosoziale Begegnungsstätte.

Für den weiteren Betrieb der neuen Einrichtung sicherten sowohl der Sozialdezernent des Landkreises, Michael Löffler, als auch Demmins Bürgermeister Michael Koch Unterstützung des Kreises beziehungsweise der kommunalen Demminer Stiftung Hospital St. Spiritus zu. In den vergangenen Monaten wurden die Räume renoviert und Einrichtungsgegenstände für den Laden beschafft. Öffnen wird CARIsatt unter Leitung von Andreas Heinzel vorerst dienstags und donnerstags.
Die Caritas plant auch in Rostock wieder einen CARIsatt-Laden einzurichten. Hier geht die Suche nach einer geeigneten Mietfläche weiter.

 
Ausstellung

Wanderausstellung des Erzbistums Hamburg zur Situation geflüchteter Menschen im Stadthaus der Landeshauptstadt Schwerin feierlich eröffnet.

Schwerin/9.11.2017. Vom 07.11.-30.11.2017 wird die Wanderausstellung des Erzbistums Hamburg zur Situation geflüchteter Menschen im Stadthaus der Landeshauptstadt Schwerin zu sehen sein. Nach der freundlichen Begrüßung durch  Oberbürgermeister Dr. Badenschier und im Beisein von Caritasdirektor Keitzl und des Flüchtlingsbeauftragten des Erzbistums Hamburg, Diakon Kleinewiese, eröffnete der Geschäftsführer des Caritas Kreisverbandes Westmecklenburg, Herr Hubert, die Ausstellung.

 

Er betonte in seinem Statement die Aufgabe von Kirche und Caritas, "an die Ränder zu gehen", dorthin, "wo das Leben spielt." Insbesondere hat Kirche sich dort zu verorten, wo Menschen in Not sind. Darum engagiert sich die kirchliche Caritas in vielfältigen Projekten, u.a. in Schwerin in Projekten wie  „Spielend Deutsch lernen“, „Kita - Einstieg“ und im  Lern- und Förderprojekt für Flüchtlinge  in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule „Ehm Welk“ der Landeshauptstadt Schwerin. Herr Hubert betonte das enge Zusammenwirken in der Landeshauptstadt Schwerin zwischen Politik, Verwaltung und Leistungserbringern und lobte in diesem Zusammenhang auch die Arbeit des Interreligiösen Dialogs, der vom Integrationsbeauftragten der Landeshauptstadt, Herrn Avramenko, nach Kräften gestützt und gefördert wird.
 
Diakon Kleinewiese ging auf die Entstehung des bischöflichen Fonds für geflüchtete Menschen ein sicherte auch weiterhin die Förderung durch das Erzbistum Hamburg zu. Er äußerte sich anerkennend zu den vielfältigen Aktionen der Caritas im Kreisverband Westmecklenburg. Ihm sei es  ein großes Anliegen, dass Hilfen verstetigt und  dass bedarfsgerechte und geeignete Angebote– gerade auch für geflüchtete Menschen - kirchlicherseits angeboten werden.
Oberbürgermeister Dr. Badenschier und Caritas Direktor Keitzl äußerten ihre Freude darüber, dass die Menschen, die ihre Heimat verloren haben, durch tatkräftige Hilfen für sich eine neue Perspektive entdecken können. Caritasdirektor Keitzl zeigte sich erfreut, dass diese Ausstellung im Stadthaus der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern zu sehen ist.

Viele Caritasmitarbeiter und Mitarbeiter aus der Stadtverwaltung nahmen an dieser Eröffnung teil. Ihre Teilnahme sei  Ausdruck gelebter Solidarität, so die Aussage der Botschafterin für die Offene Gesellschaft, Frau Justine Ohlhöft. 

Foto(Thees): links beginnend.: Caritasdirektor Thomas Keitzl, Diakon Kleinewiese, Kreisgeschäftsführer Rudolf Hubert, Oberbürgermeister Dr. Badenschier