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Soziales Engagement

Beratung zwischen Schule
und Beruf

Die Caritas startet eine neue Online-Beratung für junge Leute. Fragen zu Schule, Ausbildung und Beruf stehen dabei im Mittelpunkt.

Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst 
in Mecklenburg  

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Foto (KNA): junge Frauen

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Der Caritaskreisverband Westmecklenburg sucht ab sofort für Betreuungen nach dem Betreuungsgesetz in Wismar Diplomsozialarbeiter / Diplomsozialpädagogen m/w mehr

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Für unsere Sozialstation in Neustrelitz suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Pflegefachkraft (m/w) in der häuslichen Alten- und Krankenpflege mehr

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Beim Sozialdienst katholischer Frauen e.V. in Wismar ist ab sofort eine befristete Stelle als Sozialpädagoge (in) zu besetzen / die Arbeitszeit beträgt: Teilzeit (mind. 25 h+) mehr

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 Für professionelle Unterstützung suchen wir in unserem Team für Schwerin und die Landkreise Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg ... mehr Info

 - Personen ohne besondere pädagogische Qualifikation

 - Personen mit grundlegenden Qualifikation, wie z.B. Sozialassistenten, Familienpflegern

Besonders dringend suchen wir:

- Qualifizierte Fachkräfte, wie z.B. Sozialpädagogen, Erzieher, Heilerziehungspfleger

 

 
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Kampagne 2014

WEIT WEG IST NÄHER ALS DU DENKST

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Wir. Erfolg braucht Vielfalt
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Aktuell

AKTUELL:
Bericht der Onlineredaktion von heute.de des ZDF über unser Engagement in der Ukraine hier der Link

 
Caritas-Kampagne 2014

WEIT WEG IST NÄHER ALS DU DENKST - Caritaskampagne 2014

Was kann jeder von uns dazu beitragen?

Die diesjährige Caritas-Jahres-Kampagne greift den Zusammenhang auf zwischen unserer Art zu leben hier und Auswirkungen unserer Lebensgewohnheiten in ärmeren Regionen weltweit.

Plakat Kampagne 2014

Unser Konsumverhalten, unser Wohlstand, unser Umgang mit Ressourcen haben Auswirkungen auf die Umwelt und Lebensbedingungen dort. Menschen, die ihre Lebensgrundlage verlieren, sehen oft keinen Ausweg, als vor Folgen des Klimawandels, vor Kriegen um Rohstoffe, aus Armut und Unterdrückungzu fliehen. Es kommen zwar nur wenige Flüchtlinge bis Europa, aber auch bei uns steigen die Zahlen der Asylsuchenden.

Die Caritas-Kampagne fordert uns auf, unser Verhalten und dessen Auswirkungen auf arme Regionen zu überdenken und zu verändern und gleichzeitig praktische Solidarität mit Flüchtlingen und Unterstützung nachhaltiger Projekte in armen Regionen zu leisten. Hier gibt es viele praktische Hinweise und Informationen.

 

 
Insolvenz

Caritas: Pflegeheim-Tochter insolvent

Sieben Einrichtungen betroffen / Caritasverband strebt zügige Sanierung an / Erzbistum Hamburg trägt Entscheidung mit

Caritas Mecklenburg e. V. nicht von der Insolvenz betroffen

Hamburg/Schwerin.10.3.2014.Der Betreiber von fünf Pflegeeinrichtungen der Caritas, die Caritas Hamburg - Wohnen & Soziale Dienstleistungen GmbH, wird die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragen. Von der Überschuldung der GmbH sind rund 290 Mitarbeiter in den Einrichtungen Bischof-Ketteler-Haus, Elisabeth-Haus, Haus Johannes XXIII., Haus St. Hildegard und Haus St. Theresien betroffen. Zur GmbH zählen außerdem die Mutter-Kind-Klinik Westfalenhaus (Timmendorfer Strand) und die Berufsschule für Altenpflege und Gesundheits- und Pflegeassistenz.

Die Direktorin des Caritasverbandes für Hamburg e.V., der Träger der GmbH ist, Maria-Theresia Gräfin von Spee, sieht zum Insolvenzverfahren keine Alternative: "Dieser Schritt ist uns nicht leicht gefallen. Aber nach einer gesonderten externen Analyse der wirtschaftlichen Lage der GmbH durch einen Wirtschaftsprüfer hatten wir keine andere Wahl.

leere Kasse

Trotz großer Anstrengungen im vergangenen Jahr, die Situation nachhaltig zu verbessern, konnte der Verdrängungswettbewerb im wirtschaftlichen Umfeld von Pflegeeinrichtungen nicht aufgefangen werden. In der Hansestadt Hamburg gibt es ein Überangebot an Pflegebetten". Caritasdirektorin von Spee räumt ein, "dass die GmbH in den letzten Jahren keine ausreichenden Erträge habe erwirtschaften können, um die Kosten zu decken. Die Geschäftsführung der GmbH hat versucht, gemäß unseres besonderen kirchlichen Auftrages, das Optimum an Betreuung und Pflege zu bieten. Einsparmaßnahmen an anderer Stelle waren nicht ausreichend." Die Caritasdirektorin sagt den betroffenen Mitarbeitern sowie den Bewohnern der Pflegeeinrichtungen zu, alles für eine möglichst schnelle Sanierung zu tun: „Wir wollen nun zusammen mit dem Insolvenzverwalter eine umfassende Bestandsaufnahme vornehmen und daraus nachhaltige Sanierungsmaßnahmen ableiten. Wichtig ist jetzt vor allem, den weiteren Betrieb der Einrichtungen zunächst sicherzustellen. Meine besondere Sorge gilt den Bewohnern und Mitarbeitern.“

Erzbistum Hamburg bedauert die Entwicklung

Das Erzbistum Hamburg bedauert die Entwicklungen und bekundet seine Bereitschaft, sich an Gesprächen darüber zu beteiligen, wie die betroffenen Einrichtungen weitergeführt werden können. Das Erzbistum legt allerdings Wert auf die Feststellung, dass es rechtlich keine Eingriffsrechte und Aufsichtspflichten gegenüber der GmbH habe. Mit Sorge sei schon seit längerem die wirtschaftliche Entwicklung der GmbH und die sich hieraus ergebenden Negativeffekte auf den Caritasverband für Hamburg e.V. beobachtet worden. Zum Ende des Jahres 2013 habe sich die wirtschaftliche Situation derart zugespitzt, dass die Zahlungsunfähigkeit der GmbH drohte. „In dieser Situation“, so Generalvikar Ansgar Thim, Verwaltungsleiter und Stellvertreter des Erzbischofs, „bat der Caritasverband für Hamburg e.V. das Erzbistum Hamburg um Hilfe. In Gesprächen zwischen dem Caritasverband für Hamburg e.V. und dem Kirchensteuerrat des Erzbistums wurde als Sofortmaßnahme ein Liquiditätsdarlehen in Höhe von einer Million Euro der GmbH durch das Erzbistum zur Verfügung gestellt.“ Es drohte später aber erneut eine Überschuldung. „Da die Verantwortlichen der GmbH kein überzeugendes Sanierungskonzept vorlegen konnten, sahen der Kirchensteuerrat und der Diözesanvermögensverwaltungsrat des Erzbistums (beides Beratungsgremien des Erzbistums mit sachverständigen Laien) keine Möglichkeit mehr, helfend einzugreifen. Der Beschluss wurde mit einer deutlichen Mehrheit gefasst und ist kirchenrechtlich bindend für den Erzbischof“, sagt Thim. Generalvikar Ansgar Thim weiter: „Würden wir diesen Weg nicht mitgehen, wären durch die drohende Illiquidität der GmbH die originären Aufgaben der Caritas, die Hilfsbedürftigen zu Gute kommen sollen, möglicherweise gefährdet. Wir werden uns der Verantwortung stellen und den Caritasverband Hamburg anhalten, eine nachhaltige Sanierung voranzutreiben. Über die endgültige Schließung einzelner Einrichtungen ist nicht entschieden, dies kann zuverlässig erst nach der Vorlage eines Sanierungskonzeptes beantwortet werden und ist Sache der Caritas.“

 
Krise Ukraine

Menschliche Tragödien in der Ukraine

Aufruf zum Stopp der Gewalt - Caritas international stellt 50.000 Euro für Nothilfe bereit

Freiburg/Schwerin, 20. Februar 2014. Nach den schweren Straßenschlachten auf dem Maidan, die in den vergangenen Tagen mehrere Todesopfer und Hunderte Verletzte gefordert haben, weitet die Caritas Ukraine die medizinische Versorgung für die Opfer der Auseinandersetzungen aus. Unterstützt durch mehrere europäische Caritasverbände wird die Caritas Ukraine in Kiew Verletzte in mobilen Lazaretten, Krankenstationen und Krankenhäusern medizinisch versorgen. Für die schwer Verletzten wird zudem eine längerfristige psychologische Betreuung durch geschultes Personal und Kooperationspartner im klinischen Bereich vorbereitet. Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, stellt für diese Nothilfe 50.000 Euro bereit und ruft die deutsche Bevölkerung zu Spenden für die Gewaltopfer auf. Die Caritas Ukraine verurteilt die Gewalt und ruft alle Seiten zu Verhandlungen auf. Andrij Waskovycz, Präsident der Caritas Ukraine, hofft, dass die sich derzeit unversöhnlich gegenüber stehenden Seiten an den Verhandlungstisch zurückkehren: "Die Situation ist festgefahren. Es gibt auf beiden Seiten kein Vertrauen mehr in das Gegenüber. Um eine friedliche Lösung zu finden, braucht das Land eine ‚road map'. Dieser Friedensplan muss auf dem Verhandlungsweg gefunden werden." Der "Allukrainische Rat der Kirchen und religiösen Organisationen" könne bei der Suche nach friedlichen Lösungen als Vermittler eine wichtige Rolle spielen, so Waskovycz. Trotz der Unruhen im Land setzt die Caritas die soziale Arbeit ohne Einschränkungen fort. Die Caritas Ukraine hat 400 Mitarbeitende, die landesweit u.a. in Projekten für Straßenkinder, Arbeitsmigranten, HIV-Infizierte sowie pflegebedürftige Alte und Kranke tätig sind. Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, unterstützt die Projekte seit den 90er Jahren. Die Caritas Mecklenburg ist seit 1999 in verschiedenen Projekten  in der Ukraine tätig.

Spendenkonto für medizinische Hilfe der Opfer:

Caritas Mecklenburg e. V.
IBAN: DE09520604100006400000
BIC: GENODEF1EK1

Verwendungszweck: Ukrainehilfe

 
Talk im NDR
 

Ein Grund zum Feiern? 20 Jahre Tafeln

Talk im Funkhaus des NDR in Schwerin -
im Land M-V nutzen über 50.000 Menschen das Angebot der Tafeln

11.12.2013. Lebensmittel einsammeln, die nicht mehr zu verkaufen sind und an Bedürftige verteilen - das war ursprünglich die Idee der Tafelbewegung bei ihrer Gründung vor 20 Jahren.

Foto(Thees): rechts Caritasdirektor Feldmann

Aus dem sozialen Projekt ist mittlerweile eine ganze Branche geworden. Allein in Mecklenburg-Vorpommern gibt es 30 Ausgabestellen. In Schwerin und Nordwestmecklenburg versorgen diese täglich über 800 Schulkinder mit Lebensmitteln. Die Caritas Mecklenburg betreibt drei Carisatt-Läden in Güstrow, Neubrandenburg und Schwerin. Kritische Stimmen sprechen vom "Pannendienst der Gesellschaft". Der Staat werde aus seiner Verantwortung für sozial Schwache entlassen anstatt die Missstände abzubauen.

Lässt sich mit den Tafeln die Armut bekämpfen oder wird Bedürftigkeit so nur dauerhaft organisiert?  Beim Talk im Funkhaus des NDR in Schwerin  wurde darüber diskutiert und eingeladen waren neben Sozialministerin Manuela Schwesig, Jochen Brühl (Vorsitzender Bundesverband Deutsche Tafel e. V.), Peter Grosch (Gründer und Vorsitzender der Schweriner Tafel e. V.),auch Caritasdirektor Steffen Feldmann.

Sein Fazit: "Wir müssen daran arbeiten, dass unsere Gesellschaft auf die Tafeln und auch auf die CARIsatt-Läden nicht mehr angewiesen sind. Hier ist die Politik vor allem gefragt. Wir brauchen keine weiteren Jubiläen!"