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Caritaskampagne 2017

 
Stellenangebote

STELLENANGEBOTE

Foto: Caritas/KNA

 

Stellenangebot in der Landesgeschäftsstelle in Schwerin

  • Zum frühestmöglichen Zeitpunkt suchen wir für das Referat Soziale Dienste in unserer Geschäftsstelle Schwerin eine Assistenz (m/w) in Teilzeit (20h/Woche) mehr

Kreisverband Westmecklenburg:

  • Für die Betreuung von Klienten gem. §§ 67 ff SGB XII, suchen wir im Fachdienst Besondere Lebenslagen in Schwerin ab sofort eine/n Diplomsozialarbeiter / Diplomsozialpädagogen m/w oder Bachelor / Master of Arts der Sozialen Arbeit im Umfang von bis zu 30 Wochenstunden mehr

  • Für die ambulante Behindertenhilfe, Bereich Schulbegleitung, suchen wir ab 01.11.2017 einen Integrationshelfer im Umfang von 20 Wochenstunden für die Betreuung eines Kindes mit dem Asperger- Syndrom in der Grundschule Sternberg (4. Klasse) und Hort mehr

  • Beim Sozialdienst katholischer Frauen ist in Wismar eine Stelle als Diplomsozialarbeiter / Diplomsozialpädagogen m/w oder Erzieher /in mit Zusatzqualifikation ab sofort zu besetzen mehr

  • Zum frühestmöglichen Zeitpunkt suchen wir für unseren Kreisverband in Westmecklenburg einen Mitarbeiter in der Verwaltung (m/w) in Teilzeit, befristet mehr

  • Zum frühstmöglichen Zeitpunkt suchen wir für das Integrationsbüro in der Erstaufnahmeeinrichtung in Schwerin-Buchholz einen Diplomsozialarbeiter / Diplomsozialpädagogen (m/w) in der Migrationssozialberatung mehr  

  • Zum frühestmöglichen Termin suchen wir für das Altenpflegeheim St. Nikolaus in Parchim eine Pflegefachkraft (m/w) im Schichtdienst, unbefristet! mehr

  • Wir suchen eine/n staatlich anerkannte/n Erzieher/in oder  staatlich anerkannte/n Sozialpädagogin/en (m/w), für zwei katholische Kindertagesstätten in Trägerschaft der Katholischen Kirchengemeinde St. Helena/ St. Andreas in Ludwigslust und Neustadt-Glewe mehr

  • Der Caritaskreisverband Westmecklenburg sucht ab sofort eine/n Mitarbeiter/in für die Straßensozialarbeit in Schwerin. Abschluss  in Sozialer Arbeit (Bachelor, Diplom, Master)mehr

  • Für die ambulanten Hilfen zur Erziehung gemäß §§ 30 und 31 SGB VIII für die Standorte Grevesmühlen (Landkreis Nordwestmecklenburg) und Schwerin suchen wir Diplomsozialarbeiter/innen / Diplomsozialpädagogen/innen bzw. Bachelor oder Master of Arts (B.A. oder M.A.) der Sozialen Arbeit im Umfang von 30 Wochenstunden mehr

  • Die Caritas Mecklenburg e.V. / Kreisverband Westmecklenburg sucht ab sofort für Betreuungen nach dem Betreuungsgesetz in Wismar Diplomsozialarbeiter / Diplomsozialpädagogen m/w mehr

  • Für professionelle Unterstützung suchen wir in unserem Team für Schwerin und die Landkreise Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg:
     - Personen ohne besondere pädagogische Qualifikation- Personen mit grundlegenden Qualifikation, wie z.B.Sozialassistenten, Familienpflegern  
    Besonders dringend suchen wir:
    -  Qualifizierte Fachkräfte, wie z.B. Sozialpädagogen,    
       Erzieher, Heilerziehungspfleger mehr Info  
     

Kreisverband Mecklenburg - Strelitz:

  • Die Caritas Mecklenburg e.V. sucht ab sofort
    - Sozialpädagogen/innen/ Sozialarbeiter/innen (Dipl. o. BA) mit staatl. Anerkennung oder alternativ
    -
    staatlich anerkannte Erzieher/innen oder Heilerziehungspfleger/innen (0,75 VzÄ)
    für das katholische Kinder- und Jugendhaus St. Elisabeth in Neustrelitz Stationärer Bereich. mehr

Kreisverband Rostock:

  •  Für die Caritas-Sozialstation in Krakow suchen wir einen Verwaltungsmitarbeiter (m/w) - unbefristet.

  • Für den Fachdienst Sucht suchen wir (m/w) einen Sozialarbeiter , Psychologen ,psychologischen Psychotherapeuten (auch in Ausbildung).

  • Für den Bereich "Schulbegleitung" unserer Ambulanten Behindertenhilfe in Rostock suchen wir Heilerzieher (m/w), Sozialpädagogen (m/w), Ergotherapeuten (m/w) oder ähnliche Qualifikation mehr .

  • Für die Caritas Sozialstation in Warnemünde suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Pflegefachkraft (m/w) in der häuslichen Alten- und Krankenpflege mehr

  • Für unsere Kurklinik Stella Maris in Kühlungsborn suchen wir einen Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w) als Nachtwache mehr

 

 
Flüchtlingsfonds im Erzbistum Hamburg

Flüchtlingsfonds im Erzbistum Hamburg

Auf dieser Internetseite erfahren Sie alles zum Thema Flüchtlingsarbeit im Erzbistum Hamburg. Die Informationen werden laufend ergänzt und aktualisiert. Auch haben Sie dort die Möglichkeit sich über Hilfen und Spendenmöglichkeiten zu informieren. mehr


Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit der Caritas Mecklenburg e.V. und in den katholischen Kirchengemeinden

Sie möchten sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit der Caritas Mecklenburg e.V. und in den Kirchengemeinden engagieren und suchen noch ein Betätigungsfeld?
Unsere Caritas-Ehrenamtskoordinatoren sind in Schwerin, Rostock und Neubrandenburg angesiedelt und sprechen gern mit Ihnen über Ihr mögliches ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingsarbeit.
Schwerpunkte der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit bei der Caritas Mecklenburg sind Begegnung, Unterstützung und Sprache.
Wenn Sie sich in bereits bestehenden Projekten ehrenamtlich engagieren wollen oder neue Ideen mitbringen, dann wenden Sie sich an:
Jana Hoffmann, Rostock
Kreisverband Rostock
Tel.: 0159 04024078
Mail: ehrenamtskoordination-rostock@caritas- mecklenburg.de                   

Kilian Schneider, Neubrandenburg
Kreisverband Mecklenburg-Strelitz
Tel.: 0395 570860
Mail: Kilian.Schneider@caritas-mecklenburg.de

Detlef Borchardt und Steffen Block, Schwerin
Kreisverband Westmecklenburg
Tel.: 0385 5916922
Mail: steffen.block@caritas-mecklenburg.de
        detlef.borchardt@caritas-mecklenburg.de

Caritas Mecklenburg e.V.
Tel.: 0385 5917916
Mail: Landesverband@caritas - mecklenburg.de

Rahmenbedingungen für Ehrenamtliche

•         Gemeinschaft mit Flüchtlingen und   

          anderen  Ehrenamtlichen erfahren

•         Freude am Helfen erleben

•         Verschiedene Möglichkeiten des Engagements

•         Einbringen eigener Ideen und Talente

•         Begleitung durch die Caritas Mecklenburg e.V.

•         Versicherungsschutz

•         Ehrenamtszeugnis

 
Weitere Links

Diözesancaritasverband für das Erzbistum Hamburg

 

 Logo Sozialcourage

 

YOUTUBE-Kanal der Caritas in Deutschland

 
Schuldnerberatung online
 
Wir. Erfolg braucht Vielfalt
Logo: Wir. Erfolg braucht Vielfalt
 
Haus der Caritas in Rostock

25 Jahre Haus der Caritas in Rostock

Rostock. Das "Prälat Wilhelm Leffers -  Haus", Sitz des Caritas - Kreisverbandes Rostock,  feierte am 20.11.2017, sein 25-jähriges Jubiläum.  Im Jahre 1992 begann in der Rostocker Augustenstraße 25,  die Caritas Mecklenburg e. V. mit der Bündelung caritativer Dienste in der Region Rostock.

Verschiedenste Dienste sozialer Arbeit werden hier koordiniert und Beratungsangebote, von der Schwangerschaftsberatung bis hin zur Schuldnerberatung, stehen hier allen Hilfesuchenden zur Verfügung.  Caritas-Kreisgeschäftsführer Peter Neumann, gab während eines kleinen Empfanges einen Rückblick über die vergangenen Jahre der Caritasarbeit vor Ort und würdigte das Engagement der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden. "Armut hat viele Gesichter und wir sehen sie auch hier in unseren Warteräumen, wenn Menschen in die Beratung kommen und unsere Hilfe brauchen. Sie brauchen Begleitung für ihre oft existenziellen Probleme. Es ist gut, dass es dieses Haus gibt und die vielen anderen Caritasangebote in unserer Stadt und Region." so Neumann.

 

Der Referent für Soziale Dienste in der Caritas Mecklenburg, Hartmut Storrer, ging in seinem Grußwort auf die derzeitige Situation der Arbeitslosen und SGB II Leistungsempfänger in Mecklenburg - Vorpommern  ein und wies u. a. darauf hin, dass trotz sinkender Arbeitslosenzahlen, die Zahl der Leistungsempfänger auf einem Niveau von ca. 200 Tausend Menschen seit 2004 stagniert.  Es ist ein Trugschluss, dass sich die soziale Situation, trotz sinkender Arbeitslosenzahlen, verbessert. Dies erfordert genau  unsere Hilfsangebote für diesen Personenkreis und hinter den nackten Zahlen von Statistiken, verbergen sich soziale Nöte in den verschiedensten Ausprägungen.

Foto(Thees): Peter Neumann würdigt Siegfried Ortner für seine jahrelange, ehrenamtliche Tätigkeit im Haus der Caritas in Rostock

 
CARIsatt

CARIsatt-Laden in Demmin eröffnet

Menschen mit sehr niedrigen Einkommen haben in Demmin jetzt einen neuen Anlaufpunkt. Am 19.11.2017 weihte Pfarrer Andreas Sommer aus Stralsund die neue Stätte der Caritas Mecklenburg-Strelitz in der Beethovenstraße feierlich ein. Sie hat ihren Standort im gleichen Haus, in dem bis Juli die Seniorenbegegnungsstätte der Caritas Vorpommern war.

Im CARIsatt-Laden können Bedürftige Waren des täglichen Bedarfs zu erheblich günstigeren Preisen eingekauft werden als im Einzelhandel. "Wir versuchen, höchstens die Hälfte der Discounterpreise zu erreichen", sagte Hartmut Storrer. Er hat 1996 den ersten derartigen Laden in Güstrow initiiert. Mittlerweile gibt es nach seinen Worten im Land vier. Sie zählten 2016 zusammen rund 62 000 Kunden. Das allein schon zeigt nach Storrers Einschätzung die Notwendigkeit des Angebots, für Menschen die nachweislich über ein geringes Einkommen verfügen. Sie erhalten für die Nutzung des CARIsatt-Ladens einen Berechtigungsschein.

Mit dem Geschäft für Einkommensschwache sieht sich die Caritas indessen nicht in Konkurrenz zu den Tafeln, das Angebot sei nicht almosenorientiert. "Es werden nicht einfach Pakete übergeben, sondern die Menschen werden als Kunden wahrgenommen", sagte der Geschäftsführer des Caritas-Kreisverbandes Mecklenburg-Strelitz, Thomas Witkowski. Nach seinen Worten soll die Beethovenstraße gleichzeitig auch als Anlaufpunkt für Menschen dienen. So soll es ein Begegnungscafé geben und voraussichtlich ab 2018 eine psychosoziale Beratungsstelle.

Für den weiteren Betrieb der neuen Einrichtung sicherten sowohl der Sozialdezernent des Landkreises, Michael Löffler, als auch Demmins Bürgermeister Michael Koch Unterstützung des Kreises beziehungsweise der kommunalen Demminer Stiftung Hospital St. Spiritus zu. In den vergangenen Monaten wurden die Räume renoviert und Einrichtungsgegenstände für den Laden beschafft. Öffnen wird CARIsatt unter Leitung von Andreas Heinzel vorerst dienstags und donnerstags.
Die Caritas plant auch in Rostock wieder einen CARIsatt-Laden einzurichten. Hier geht die Suche nach einer geeigneten Mietfläche weiter.

 
Ausstellung

Wanderausstellung des Erzbistums Hamburg zur Situation geflüchteter Menschen im Stadthaus der Landeshauptstadt Schwerin feierlich eröffnet.

Schwerin/9.11.2017. Vom 07.11.-30.11.2017 wird die Wanderausstellung des Erzbistums Hamburg zur Situation geflüchteter Menschen im Stadthaus der Landeshauptstadt Schwerin zu sehen sein. Nach der freundlichen Begrüßung durch  Oberbürgermeister Dr. Badenschier und im Beisein von Caritasdirektor Keitzl und des Flüchtlingsbeauftragten des Erzbistums Hamburg, Diakon Kleinewiese, eröffnete der Geschäftsführer des Caritas Kreisverbandes Westmecklenburg, Herr Hubert, die Ausstellung.

 

Er betonte in seinem Statement die Aufgabe von Kirche und Caritas, "an die Ränder zu gehen", dorthin, "wo das Leben spielt." Insbesondere hat Kirche sich dort zu verorten, wo Menschen in Not sind. Darum engagiert sich die kirchliche Caritas in vielfältigen Projekten, u.a. in Schwerin in Projekten wie  „Spielend Deutsch lernen“, „Kita - Einstieg“ und im  Lern- und Förderprojekt für Flüchtlinge  in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule „Ehm Welk“ der Landeshauptstadt Schwerin. Herr Hubert betonte das enge Zusammenwirken in der Landeshauptstadt Schwerin zwischen Politik, Verwaltung und Leistungserbringern und lobte in diesem Zusammenhang auch die Arbeit des Interreligiösen Dialogs, der vom Integrationsbeauftragten der Landeshauptstadt, Herrn Avramenko, nach Kräften gestützt und gefördert wird.
 
Diakon Kleinewiese ging auf die Entstehung des bischöflichen Fonds für geflüchtete Menschen ein sicherte auch weiterhin die Förderung durch das Erzbistum Hamburg zu. Er äußerte sich anerkennend zu den vielfältigen Aktionen der Caritas im Kreisverband Westmecklenburg. Ihm sei es  ein großes Anliegen, dass Hilfen verstetigt und  dass bedarfsgerechte und geeignete Angebote– gerade auch für geflüchtete Menschen - kirchlicherseits angeboten werden.
Oberbürgermeister Dr. Badenschier und Caritas Direktor Keitzl äußerten ihre Freude darüber, dass die Menschen, die ihre Heimat verloren haben, durch tatkräftige Hilfen für sich eine neue Perspektive entdecken können. Caritasdirektor Keitzl zeigte sich erfreut, dass diese Ausstellung im Stadthaus der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern zu sehen ist.

Viele Caritasmitarbeiter und Mitarbeiter aus der Stadtverwaltung nahmen an dieser Eröffnung teil. Ihre Teilnahme sei  Ausdruck gelebter Solidarität, so die Aussage der Botschafterin für die Offene Gesellschaft, Frau Justine Ohlhöft. 

Foto(Thees): links beginnend.: Caritasdirektor Thomas Keitzl, Diakon Kleinewiese, Kreisgeschäftsführer Rudolf Hubert, Oberbürgermeister Dr. Badenschier

 
Ukrainehilfe

Arbeitstreffen mit ukrainischen Caritaspartnern im polnischen Krakau

Schwerin/Krakau.29.10.2017. Seit Jahren ist es Tradition, dass sich im Herbst die Caritas der Westukraine aus der Diözese Ivano- Frankivsk mit ihren Projektpartnern der Caritas Mecklenburg aus Schwerin auf halbem Wege in Krakau treffen.
Caritasdirektor Thomas Keitzl und der Beauftrage für die Ukrainepartnerschaft, Mathias Thees, haben sich bei dem Arbeitstreffen in der letzten Oktoberwoche, über die aktuelle Situation der gemeinsamen Projekte informiert. Seit fast zwanzig Jahren unterstützt die Caritas Mecklenburg über Spenden drei Suppenküchen und ein Projekt für Menschen mit Behinderungen.

behinderte Jugendliche im Caritashaus in Kolomya

Ausführlich schilderten die ukrainischen Caritasdirektoren die wirtschaftliche und soziale Situation und berichteten über den Stand der Projekte. Insgesamt werden kalendertäglich ca. 220 Bedürftige mit einer warmen Mahlzeit in den drei Suppenküch bzw. durch eine mobile Essenversorgung betreut. Mit ca. 12 Tausend Euro jährlich, die ausschließlich aus Spendenmitteln finanziert werden, können diese Projekte getragen werden. Die. Caritasdirektoren sehen einen großen Bedarf für eine medizinische Versorgung der älteren Menschen. Nach wie vor gibt es in der Ukraine kein staatliches Krankenversicherungssystem und somit ist eine menschenwürdige medizinische Versorgung kaum möglich. Hierbei geht es vor allem um niederschwellige, medizinische Angebote wie z.B. Ambulante Wundversorgungen und gesundheitshygienische Unterstützungen. Auch die Versorgung mit medizinischen Hilfsmitteln kann in der Ukraine nicht gewährleistet werden. Hier ist die Caritas der Ukraine auch auf die Hilfe des Auslandes angewiesen.

Thomas Keitzl sagte nach dem Treffen: "Durch die kontinuierliche Zusammenarbeit ist es uns gelungen, auch vor Ort in der Ukraine Partner zu finden, die die Suppenküchen durch Sachspenden, aber auch finanziell mit unterstützen. Hier haben wir mit unseren ukrainischen Freunden beispielhaft gezeigt, wie sich auch die Gesellschaft sozial engagieren kann. "

Auch weiterhin sind die Projekte auf finanzielle Unterstützung angewiesen, damit auch zukünftig diese sozial-caritative Arbeit, erfolgreich fortgeführt werden kann.

Foto: behinderte Jugendliche im Haus der Caritas in Kolomya


SPENDENKONTO:
Caritas Mecklenburg e. V.
IBAN: DE09520604100006400000
BIC: GENODEF1EK1
Verwendungszweck: Ukrainehilfe

 
Soziale Verantwortung

Neue Regierung muss soziale Verantwortung übernehmen

26.9.2017.Schwerin/Freiburg. Die Stimmzettel sind ausgezählt, die Entscheidung, wer in den Bundestag einzieht, ist getroffen. Die nächste Wahl, die bevorsteht, ist die Wahl der Bundeskanzler/in. Regierungschefs werden bei uns nicht vom Volk direkt, sondern von den Abgeordneten gewählt. Auf ihren Vorschlag werden die Bundes­minister/innen ernannt. Die Vertrauensfrage ist ihr starkes Disziplinierungsinstrument. Die Bundeskanzler bestimmen die Richtlinien der Politik.

"Inklusion als Grundregel für den Regierungsalltag." und "Die Digitalisierung müsse auf den sozialen Zusammenhalt ausgerichtet werden, auf soziale Innovationen und die soziale Infrastruktur." Das fordert Eva M. Welskop-Deffaa, Vorstand Sozial- und Fachpolitik des Deutschen Caritasverbandes, von der künftigen Bundesregierung.mehr

 
Aktion Denkzettel

DAS FAZIT: Aktion Denkzettel

Aktion der Caritas im Nordosten zur Bundestagswahl 2017

Video: Diözesancaritasdirektorin Prof. Dr.Ulrike Kostka im Erzbistum Berlin

Wir als Caritas im Osten Deutschlands wollten im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 wissen, was die Menschen bewegt. Fast 10.000 User haben unsere Website www.caritas-denkzettel.de besucht, viele haben einen Denkzettel abgegeben. Wir danken allen sehr herzlich, die uns ihre Meinung gesagt haben! Im Video erfahren Sie, welches Fazit wir daraus ziehen und was sich politisch verändern muss, aus Sicht unserer Aktionsteilnehmner/innen.

 
Neuer Sitz der Diözesancaritas in Schwerin

Das Erzbistum Hamburg plant, den Sitz des neuen Diözesancaritasverbandes nach Schwerin zu verlegen

Sozialministerin Drese begrüßt die Entscheidung des Erzbischofs in Hamburg

 

Schwerin. 07.09.2017. Mit Schreiben vom 30.8.2017 hat der Generalvikar Ansgar Thim mitgeteilt, dass der zukünftige Dienstsitz der Caritas im Erzbistum Hamburg in der Landeshauptstadt Schwerin sein wird.

Zurzeit gibt es im Erzbistum neben dem Diözesancaritasverband drei selbstständige Caritasverbände: Mecklenburg, Schleswig-Holstein und Hamburg. In Zukunft bilden sie den gemeinsamen Diözesancaritasverband im Erzbistum Hamburg.

Die Entscheidung über den Dienstsitz, ist für die nächsten Schritte im Erneuerungsprozess des Erzbistums Hamburg eine notwendige Entscheidung gewesen. Sie bedeutet natürlich nicht, dass sich die Caritas aus den anderen Regionen zurückzieht - ganz im Gegenteil, sie soll dazu beitragen die Kräfte zu bündeln, Synergien zu nutzen und die Caritas im Erzbistum zu stärken.

 "Die Caritas lebt und überzeugt durch ihre Arbeit unmittelbar vor Ort: in der Beratung und Begleitung, in der Pflege, in den vielfältigen Sozialen Diensten, in den Häusern, in den Orts- und Kreiscaritasverbänden." so Generalvikar Thim.

Sozialministerin Drese begrüßt in einer Pressemitteillung des Sozialministeriums, die Verlegung des neuen Diözesancaritasverbandes nach Schwerin ausdrücklich.

 "Dass Schwerin auf Vorschlag einer Projektgruppe des Erzbistums Verbandssitz wird und nicht Hamburg oder Kiel, ist ein starkes Signal für die Caritas in Mecklenburg. Damit wird auch die gute Arbeit des Regionalverbandes in der Beratung und Begleitung, in der Pflege, in den vielfältigen sozialen Diensten sowie in den Orts- und Kreiscaritasverbänden gewürdigt. Ich freue mich auf die Fortsetzung der guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem neuen Direktor des Diözesanverbandes sowie mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Einrichtungen und Diensten der Caritas", so die Ministerin.

Der neue Verband soll im Rahmen des Erneuerungsprozesses des Erzbistums Hamburg am 1. Januar 2018 seine Arbeit aufnehmen..

 
Müttergenesungswerk

Müttergenesungswerk hat eine neue Schirmherrin


Elke Büdenbender und Sozialministerin Stefanie Drese zu Besuch in der Mutter-Kind-Kurklinik "Stella Maris" in Kühlungsborn


Kühlungsborn, 27. Juni 2017. Elke Büdenbender, die Schirmherrin des Müttergenesungswerks (MGW) und Ehefrau des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, besuchte heute gemeinsam mit der Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Stefanie Drese, MdL, die Mutter-Kind-Kurklinik "Stella Maris" in Kühlungs-born. Die Einrichtung in Trägerschaft der Caritas Mecklenburg e.V. ist eine anerkannte Klinik im Müttergenesungswerk.

Mit ihrem ersten offiziellen Besuch in der vom MGW anerkannten Kurklinik besiegelte Frau Büdenbender ihr Amt als höchste Repräsentantin der gemeinnützigen Stiftung. Die Schirmherrin des MGW und die Sozialministerin informierten sich in Begleitung der Kuratoriumsvorsitzenden, der Geschäftsführung und einigen Kuratorinnen der Stiftung vor Ort über die gesundheitliche Situation der Mütter sowie über die MGW-spezifische Qualität, Bedeutung und Wirkung der Kurmaßnahmen im Müttergenesungswerk. Schirmherrin Elke Büdenbender zeigte sich während des Klinikrundgangs beeindruckt: „Es sind die medizinisch-therapeutischen Behandlungen, die abgestimmt sind auf die gesundheitlichen Bedürfnisse von Müttern, die pädagogische Betreuung der Kinder, die fachkundigen Angebote zu Gesundheits-, Erziehungs-, und Ernährungsfragen und vor allem der intensive Austausch zwischen den Müttern, die hier den Erfolg einer Kurmaßnahme bestimmen. Es ist wunderbar zu sehen, wie sehr die Arbeit hier das Ziel hat, dass Mütter mit ihren Kindern sich eine neue Lebensqualität erarbeiten. Das Müttergenesungswerk setzt sich sehr aktiv und vielfältig für Mütter ein. Ich bin stolz, dass ich als Schirmherrin nun daran mitwirken kann.“

Sozialministerin Drese betont: „Die Kurmaßnahmen im Müttergenesungswerk sind frauenspezifisch ausgerichtet und helfen mit hoher Qualität. Sie werden dringend benötigt. Die bestehenden Rahmenbedingungen für Mütter- und Mutter-Kind-Kurmaßnahmen sind nicht nur wichtige Erfolge der politischen Arbeit. Sie sind eine wichtige Voraussetzung für die Gesunderhaltung von Müttern in unserer Gesellschaft und damit von hohem familien- und gesundheitspolitischen Wert.“

Dr. Kirsten Soyke, Vorsitzende des Kuratoriums des Müttergenesungswerks, weist auf den hohen Bedarf der Mütter hin: „Bundesweit sind rd. 49.000 Mütter mit über 70.000 Kindern sowie mehr als 1.500 Vätern jedes Jahr in den 76 vom MGW anerkannten Kliniken in einer Kurmaßnahme. Sehr viele von ihnen können im Vorfeld die Hilfe in einer unserer Beratungsstellen bei den Wohlfahrtsverbänden in Anspruch nehmen, die wertvolle Hilfe bei der Auswahl der geeigneten Kurmaßnahme und der Klinik leisten. Auch in der Nachsorge begleitet das MGW die Mütter, um den Erfolg einer Maßnahme langfristig zu sichern.“

Elisabeth Grochtmann, Leiterin der Mutter-Kind-Klinik „Stella Maris“, freute sich über den hohen Besuch: „Unsere langjährige Erfahrung hat uns immer wieder gezeigt, wie erfolgreich gerade der ganzheitliche, geschlechtsspezifische Ansatz und die interdisziplinären Therapien der Kurmaßnahmen sind, damit sie nachhaltig wirken. Regelmäßig hören wir von Müttern, dass unsere Kurmaßnahme den Ausschlag für Veränderungen gab.“ Auf dem Programm für die Gäste standen ein Klinikrundgang und ein Fachgespräch mit Expertinnen und Experten über das medizinisch-therapeutische Konzept und seine Wirkungsweise. Das Gespräch diente ebenfalls zum ausführlichen Austausch mit Müttern über ihre Lebens- und Gesundheitssituationen.

Diözesancaritasdirektor Steffen Feldmann betonte ausdrücklich die Notwendigkeit der Kurberatung und forderte mehr Engagement der Krankenkassen diesbezüglich, um Mütter und ihren Kindern einen Kuraufenthalt zu ermöglichen.

Foto oben: v.li.n.re.: Frau Dr. Soyke-Kuratoriumsvorsitzende MGW, Elke Büdenbender-Schirmherrin MGW, Stefanie Drese- Sozialministerin M-V, Elisabeth Grochtmann- Leiterin Mutter-Kind-Klinik Stella Maris

 

 
Caritas-Schulwerkstatt "fit for life"

Besuch der Bildungsministerin Frau Birgit Hesse in der Caritas - Schulwerkstatt "fit for life"

Schwerin.  Die Schulwerkstatt "fit for life" ist eine Kooperation von Schule und  öffentlicher und freier Jugendhilfe zur Wiedereingliederung von Kindern und Jugendlichen mit schulaversivem Verhalten und sonderpädagogischem Förderbedarf mit dem Schwerpunkt emotionale soziale Entwicklung.

Am 27.06.2017 besuchte Bildungsministerin Frau Birgit Hesse, zusammen mit dem Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden der CDU-Stadtfraktion in der Schweriner Stadtvertretung, Herrn Sebastian Ehlers, die Einrichtung, um sich vor Ort über die Arbeit in der Schulwerkstatt zu informieren.

Während ihres Besuches machten sich Frau Ministerin Hesse und Herr Ehlers ein detailliertes Bild von dem etwas anderen schulorganisatorischen Tagesablauf des alternativen Bildungsangebotes.

 

Sie zeigten sich sehr interessiert und stellten viele Fragen an die Teilnehmer der Gesprächsrunde, die sich aus Vertretern der Schulwerkstatt, der Partnerschule „Werner-von-Siemens“, dem Schulamt, dem Jugendamt und der Caritas Mecklenburg e.V. Kreisverband Westmecklenburg und zwei ehemaligen Schülern zusammensetzte. Der Caritas-Kreisgeschäftsführer, Herr Rudolf Hubert, fand für den Mut der beiden ehemaligen Schüler sehr lobende Worte, dem sich unsere Gäste aus der Politik anschlossen. Herr Hubert erwähnte auch, dass insbesondere Herr Ehlers im Rahmen seiner politischen Tätigkeit schon viele Male in unserer Einrichtung war, dass er vom Erfolg dieses Dienstes überzeugt ist und ihn nach Kräften unterstützt.

Frau Ministerin Hesse zeigte sich sehr beeindruckt vom Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie von den Erzählungen  der ehemaligen Schüler, die ihren schulischen Weg mittlerweile in anderen Einrichtungen erfolgreich fortsetzen.

In der Gesprächsrunde betonte die Ministerin, dass sie auch zukünftig  im Rahmen des inklusiven Unterrichts einen Bedarf an Schulwerkstätten sieht. „Schulwerkstätten dieser Art leisten einen wichtigen Beitrag zum inklusiven Lernen“, so Frau Ministerin Hesse.

Es fand ein intensiver Erfahrungsaustausch statt, in dem alle Beteiligten auch ihre Sorgen und Anregungen zum Ausdruck bringen konnten. Frau Hesse und Herr Ehlers zeigten sich sehr aufgeschlossen und sicherten ihre Unterstützung zu. Insbesondere die partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Politik, Schule, Jugendhilfe und Leistungserbringern wurde im Gespräch immer wieder positiv hervorgehoben. mehr Informationen zur Schulwerkstatt hier

Text: Susanne Funk Foto: Caritas

 
11 Jahre Schulwerkstatt Ludwigslust

"Ja, du bist hier willkommen."

Am 23.06.2017 feierte die Schulwerkstatt Ludwigslust ihr 11- jähriges Bestehen.

Die Planung und Organisation, die Einladungen und die Vorbereitungen nahmen die Schüler und Mitarbeiter sehr ernst. So entschieden sie sich für ein Design der Einladungskarten, die schon die Besonderheit der Einrichtung deutlich machte: Nullen und Einsen sollten neben der zu feiernden Jahreszahl auch stellvertretend für dieHaltungder Einrichtung stehen, denn täglich werden Entscheidungen getroffen: richtig oder falsch, ja oder nein...

Die Schulwerkstatt hat sich zu "ja" entschieden, ein klares „ja“ zu Kindern, welche schon zu viel „nein“ erfahren mussten. „Ja, du bist hier willkommen.“ und „Ja, wir unterstützen dich!“

Das Fest war ein großartiges Ereignis für alle Besucher, für die Schüler und Eltern, die Kooperationspartner aus den Bereichen Schule, Schulamt, Jugendamt und der Stadtverwaltung sowie für alle Netzwerk -Partner, Helfer und Nachbarn.

Neben dem offiziellen und feierlichen Teil, organisierte das Team Schulwerkstatt Praxis zum Mitmachen und Ausprobieren. So gab es eine Station mit Experimenten aus dem Physikunterricht, eine Sportstation, eine Kreativwerkstatt und eine Station, an der ehrenamtliche Helfer über Projekte informierten und zum Mitmachen einluden.

Herr Hubert, der Geschäftsführer des Kreisverbandes Nordwestmecklenburg der Caritas Mecklenburg brachte es auf den Punkt: „Ich möchte einmal in einem Bild sagen, was mich tief bewegt: Mir geht es bei unseren Diensten und Projekten vor Ort wie einem Gärtner. Viele schöne Beete sind da. Wir selber können immer wieder nur eines tun: Dafür sorgen, dass  genug Regen, Sonne und Dünger vorhanden sind. Und dass nicht Gewitterwolken Schaden anrichten. Wachsen, gedeihen, blühen – das alles liegt nicht bei uns, dazu tragen Sie vor Ort entscheidend bei.“

(Zitat R. Hubert aus Mail vom 23.06.17)

Die Schulwerkstatt  Ludwigslust, als alternatives Bildungs- und Erziehungsangebot, nimmt einen festen Platz in der Schullandschaft ein. Für viele Kinder kann es ein Ausweg oder ein Umweg sein. Einige brauche kleinere Lerngruppen, um dem Unterricht wieder folgen zu können, andere brauchen Impulse für Veränderungen im Verhalten. Für jedes Kind wird ein individueller Förderplan entwickelt, der es ihm ermöglichen soll, wieder Freude am Lernen zu finden, besser mit Gleichaltrigen und in Gruppen klar zu kommen und sich selbst besser kennenzulernen und zu akzeptieren.

Die Schulwerkstatt Ludwigslust stellt sich dieser Herausforderung und trägt ihren Teil dazu bei, Kinder und Eltern auf diesem Weg zu begleiten.

Foto: Grußwort des Leiters im Fachdienst Jugend /Jürgen Hienzsch

Kontakt: 
Caritas Mecklenburg e. V.
Schulwerkstatt Ludwigslust
An der Stadtkirche 5
19288 Ludwigslust
Telefon / Fax:   03874 / 25 06 93
E-Mail:    
schulwerkstatt-lwl@caritas-mecklenburg.de
Koordinatorin: Birgit Schubert